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Eumenes

Hüter des Lichts

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1

Samstag, 12. Februar 2011, 00:59

61. Berlinale 2011

Offensichtlich interessiert es keinen mehr, dass gerade wieder Berlinale ist.
Sei's drum, ich werde dennoch mal ein neues Thema dazu erstellen. :PP:

Heute war die Eröffnung der 34. Generation Kplus mit dem norwegischen Film Jørgen + Anne = Für immer (Jørgen + Anne = Sant). Regie Anne Sewitsky.
Ich zitiere der Einfachheit halber mal den Text des Berlinale-Programms:
"Anne ist zehn Jahre alt, steckt voller Energie, ist eine fantastische Baumkletterin und rennt leidenschaftlich gern schneller als alle anderen. Keine Frage, dass Anne Wikinger viel interessanter findet als Prinzessinen, die nie die wirklich spannenden Sachen machen dürfen. Dann kommt ein neuer Mitschüler in ihre Klasse. Jørgen ist mit seiner Familie in das gruselige Haus am Ende der Straße gezogen. Als sich ausgerechnet Anne Hals über Kopf in den Nachbarsjungen zu verlieben beginnt, gerät ihr Rumtobe-Alltag gehörig aus den Fugen. Alle Mädchen lieben Jørgen, fatalerweise auch Ellen, die mit ihrer hübschen Nase und dem blonden Pferdeschwanz Eindruck auf Jungen zu machen scheint. Für Anne ist das kein Hinderungsgrund. Für Jørgen ist sie bereit, weiter zu gehen als irgendwer sonst, viel weiter. Schließlich ist in der Liebe alles erlaubt, daran gibt es für Anne keinen Zweifel. 1984 schrieb die norwegische Autorin Vigdis Hjort das gleichnamige Buch, das seitdem ein Bestseller ist und noch immer zu den populärsten Büchern Norwegens gehört und in keiner öffentlichen Bücherei fehlt."

Ich dachte zuerst, "Naja, das wird so ein typischer Kleine-Mädchen-Träume-Film sein ... " War es sicherlich auch, aber sehr charmant erzählt, mit einer tollen Hauptdarstellerin und dem typischen skandinavischen Humor und Feeling. Natürlich geht es um die erste Liebe, Irrungen und Wirrungen, Konkurrenz und all so was. Aber es war zu keiner Zeit kitschig oder langweilig. Ein guter Film mit sehr guten Darstellern. Hat mir durchaus gefallen. :app:
Der Film ist übrigens brandneu und gerade abgedreht, bei imdb noch als "post-production" geführt.

Hier noch 2 Bilder der Hauptdarsteller:

Maria Annette Tanderø Berglyd
[attach]27720[/attach]
Otto Garli
[attach]27721[/attach]
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Ender

Torwächter

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2

Samstag, 12. Februar 2011, 01:09

Zitat

Offensichtlich interessiert es keinen mehr, dass gerade wieder Berlinale ist.
Stimmt nicht. Ich bin sehr interessiert. Leider konnte ich selber nicht hinfahren. Ich warte sehr auf die Berlinale-Berichte.


Ender
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louie

Kaiser

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3

Samstag, 12. Februar 2011, 17:58

Hier noch 2 Bilder der Hauptdarsteller:


Da hat sich wohl jemand Autogramme abgeholt. :)

Danke für deine kurze Einschätzung des Films.

Hier die Links zu den extra Sektions-Programmheften:

Kplus

14plus
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A. de S.-Exupéry
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louie

Kaiser

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4

Samstag, 12. Februar 2011, 18:43

Hier ein Film aus der Sektion "Panorama Special" in dem es um einen Jugendlichen kurz vor der Matura geht, der in verschiedenen sozialen Netzwerken verschiedene (nicht gerade coole) Online-Kommentare und Filmchen über sich entdeckt, die Mitschüler reingestellt haben. Er gerät sehr aus dem Gleichgewicht und verliert sich in einem virtuellen Raum, nämlich dem SUICIDE ROOM.

Das ist auch der (Übersetzte) Name des Films: SALA SAMOBÓJCÓW.

Hier noch einige Angaben zum Film:

Sala samobójców - Suicide Room, Polen, 2010, 110 min

Sprache: Polnisch mit engl. Untertiteln

Regie: Jan Komasa

Darsteller: Jakub Gierszal, Roma Gasiorowska, Krzysztof Pieczynski, Agata Kulesza

Ich fand den Film sehr gut gemacht. Die Handlung wechselt immer wieder von der realen Welt in die virtuelle Welt, in der dann der Handlungsfaden weiter geführt wird. Die Charaktere werden gut herausgearbeitet. Der junge Mann (Jakub Gierszal‚) spielt wirklich überzeugend und differenziert und die Rolle des virtuellen Gegenparts bzw. Verführers (Roma Gasiorowska) besteht im Grunde nur aus ihrem Gesicht, mit dem sie nuancenreich agiert.
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Ender

Torwächter

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5

Samstag, 12. Februar 2011, 19:33

Danke für die ersten Filmbeschreibungen!

Das Wort "Matura" dürften eigentlich nur unsere österreichischen Mitglieder verstehen, soweit ich weiß.
Jedenfalls ist damit das Abitur gemeint.

Ender
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danielad

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6

Samstag, 12. Februar 2011, 23:19

Offensichtlich interessiert es keinen mehr, dass gerade wieder Berlinale ist.
Sei's drum, ich werde dennoch mal ein neues Thema dazu erstellen. :PP:


ja, ich interessiere mich auch sehr für Berichte zum THema! und freue mich darauf!
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Eumenes

Hüter des Lichts

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7

Sonntag, 13. Februar 2011, 17:39

Gut, dann noch bissel was zum Wochenende.

Gestern lief der Film "HaDikduk HaPnimi" - Der deutsche Titel "Der Kindheitserfinder" sorgte bei Regisseur und Hauptdarsteller erst mal für Irritation und auch mit dem englischen Titel "Intimate Grammar" waren sie nicht so ganz glücklich, es müsste wohl eher "Internal Grammar" heißen.

Der offizielle Text der Berlinale zum Film:
"Drei Jahre im Leben von Ahron Kleinfeld, erzählt nach dem Roman „Der Kindheitserfinder“ von David Grossman, der 2010 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Sein Held ist ein jugendlicher Außenseiter, Anfang der 60er Jahre. Damals zeichnet sich ein neuer Menschenschlag in Israel ab: 20 Jahre nach dem Holocaust zeigen sich israelische Jugendliche entschlossen, sich nie wieder als hilflose Opfer auf eine Schlachtbank führen zu lassen. Entsprechend selbstbewusst treten sie auf. Ahron aber ist anders. Für Ahron zählen innere Werte. Ahrons Vater war in einem KZ. Für ihn und Ahrons Mutter ist das Leben nur eine Frage von Krieg und Überleben. Ahrons Großmutter ist während des Krieges schwachsinnig geworden, und Ahrons Schwester, die einzige Seelenverwandte in dieser verhärteten Familie, hält ihr Privatleben so weit wie möglich geheim. Zum Glück hat der kleine, schmächtige Junge einen guten Freund: Gemeinsam mit Gidon findet er Trost bei der Nachbarin Fräulein Blum, in deren Wohnung, zwischen Gemälden, Büchern und Hausmusik, sich ihm eine neue Welt auftut. Bis Ahrons Vater ihn daraus vertreibt …
Drei Jahre lang verweigert Ahron Kleinfeld daraufhin jedes Wachstum. Weil er nicht so werden will wie seine Eltern? Weil er ein Spätzünder ist? Drei Jahre lang leidet Ahron unter entsetzlichen seelischen Qualen. Dann wird es Zeit für ihn, eine Entscheidung zu treffen … "

Ein Teil der in diesem Text enthaltenen Informationen werden im Film eher angedeutet, z.B. dass der Vater im KZ war. Auch kam es mir nicht unbedingt so vor, als ob Aharon nicht wachsen wollte. Der Film ist das Porträt eines Außenseiters, eines Jungen, der anders ist, als alle Kinder um ihn herum. Dessen Mutter herrschsüchtig, eifersüchtig und intrigant erscheint, dessen Vater vor seiner Frau kuscht, dessen Schwester nur weg will aus dem tristen Zuhause.
Alles in allem für mich ein eher trauriger, schwieriger Film, der durchaus auch humorvoll ist, aber seinen Helden meistens Enttäuschungen erleben lässt. Am Ende setzt sich Aharon in einen alten ausgemusterten Kühlschrank und schließt die Tür ...
Ende offen.

Und hier noch ein Foto vom Hauptdarsteller Roee Elsberg

[attach]27726[/attach]

Da hat sich wohl jemand Autogramme abgeholt. :)


Ja aber sicher. ;)
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Eumenes

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8

Sonntag, 13. Februar 2011, 17:49

So, und schön getrennt nun was von Heute.

Heute lief der Film "Jutro bedzie lepiej" ("Morgen wird alles besser") der polnischen Regisseurin Dorota Kedzierzawska, die schon 2005 mit "Jestem" einen durchaus beeindruckenden Film auf der Berlinale präsentiert hatte.

Der offizielle Berlinale-Text:
" 'Diese Geschichte soll wirklich passiert sein. Ich weiß nicht, ob es zwei oder drei Jungen waren, ich weiß nicht einmal, ob sie Brüder waren, und auch nicht, ob sie zum ersten Mal flohen oder es vorher schon einmal versucht hatten. Ich weiß auch nicht, was ihnen auf ihrer Flucht passiert ist. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass sie etwas in ihrem Leben verändern wollten. Ich weiß, dass es überall gute wie schlechte Menschen gibt und dass unser Leben oft vom Zufall abhängt. Viele von uns hoffen, dass es irgendwo da draußen einen Ort für uns gibt, der besser und schöner ist – wo immer das sein wird … Was mich an dieser Geschichte über die kleinen Ausreißer aber wirklich gefesselt hat, war ihr unbedingter Wille, aus ihrem tristen Dasein auszubrechen … Wie sind diese jungen, obdachlosen, abgerissenen und hungrigen Jungen auf diese Idee gekommen? Wie viel Mut und Tapferkeit hat es sie gekostet? Müssen wir in ihnen nicht die großen kleinen Helden der verrückten Zeit erkennen, in der wir leben? Ich habe die Geschichte durch einen Zufall von Bekannten erfahren, nachdem ich aus den Sommerferien zurückgekommen war. Ich sitze hier in meinem hellen Zimmer und denke mir eine Geschichte zu diesen Jungen aus, eine, die mich bewegt. Aber werde ich etwas für sie tun, wenn ich ihnen auf der Straße begegnen würde – genau hier, heute, direkt vor meiner Tür? Ich fürchte, dass ich es nicht kann. Diesen Film möchte ich für die machen, die so sind wie ich, damit sie keine Angst mehr haben müssen.' Dorota KÄ™dzierzawska"

Es geht um drei Jungen (zwei davon Brüder), die über die russisch-polnische Grenze nach Polen fliehen, um ein besseres Leben zu führen. In Russland lebten sie auf der Straße mehr schlecht als recht von dem, was sie (zumeist der Kleinste von ihnen) zusammenschnorren konnten. Der Film begleitet sie auf ihrem Weg an die Grenze und darüber hinweg. Tolle Kinderdarsteller lassen diese drei Jungen sofort einen Platz im Herzen der Zuschauer finden. Die Regisseurin erzählt die Geschichte sehr ausführlich in langen Sequenzen. Es ist eine eher bedrückende Geschichte, aber die Lebenslust der Drei, ihr Erfindungsreichtum und ihr Mut lassen dies ein ums andere Mal vergessen. Es ist kein Film für Fans von Heile-Welt-Filmen a la Disney, aber es lohnt sich, diesen Film anzusehen.

Zwei der drei Hauptdarsteller waren da - Oleg und Evgeny Ryba. Inzwischen 2 Jahre älter, als im Film.

[attach]27727[/attach]
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Ender

Torwächter

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9

Sonntag, 13. Februar 2011, 18:17

Danke, Eumenes, für Deine beiden Filmvorstellungen.

Beide Filme klingen sehr interessant, sind aber sicherlich nichts fürs Popcorn-Kino der "Bloß-keine-Problemfilme-lieber-nur-seichte-Unterhaltung"s-Filmgucker. Wenn wir Glück haben kommen sie in Programmkinos.. Ich hoffe ich irre mich!

Gut, dass es engagierte Filmemacher gibt.

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danielad

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10

Sonntag, 13. Februar 2011, 20:34

viel Aufmerksamkeit soll der Film "Tomboy" von Céline Sciamma auf sich gezogen haben. hier ein Interview mit der Regisseurin auf Arte +7

sieht interessant aus. vorprogrammiert kontrovers, so zu sagen, auch wenn die Regisseurin es im Interview so nicht zugibt.

bin auf die Meinung/Kritik unserer Experten im Forum gespannt. :)
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David

Super Moderator

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11

Sonntag, 13. Februar 2011, 21:15

Ich danke auch für die Beiträge! :thumbup:
Es sind auf jeden Fall interessante Filme dabei. :)

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louie

Kaiser

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12

Sonntag, 13. Februar 2011, 21:58

"Jutro bedzie lepiej"


Jutro bedzie lepiej ist wirklich ein besonderer Film. Vor allem die beiden Brüder und besonders der Kleine spielten einfach herzerweichend. Petya konnte beinahe jeden mit seinem Charme um den Finger wickeln. Der Film nahm sich viel Zeit, dieses "Roadmovie" zu entwickeln. Für mich war angenehm, dass auf "effektheischende" Musik weitgehend verzichtet wurde. Die eingesetzte folklorische Musik hat eher die schwere Thematik aufgelockert.
Mir scheint, dass die Tendenz (nicht nur in diesem Film) dahin geht, den Kindern in der Handlung im Film Zeit für ihre Spiele, ihre kindiche Seite zu geben, was mir sehr gefällt.

Ich hoffe, dass der Film bald einen Verleih finden wird.
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A. de S.-Exupéry

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »louie« (13. Februar 2011, 23:18)

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louie

Kaiser

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13

Sonntag, 13. Februar 2011, 23:05

"Tomboy" von Céline Sciamma


Tomboy

Frankreich, 2011, 84 min , Französisch

Regie: Céline Sciamma

Darsteller: Zoé Héran, Malonn Lévana, Jeanne Disson, Sophie Cattani, Mathieu Demy


Mit Tomboy wurde die Sektion Panorama am Donnerstag Abend eröffnet. Ich war in der Vorstellung am gestrigen Abend, bei der leider die Untertitelung ausgefallen ist. Andererseits wurde ich so nicht durch das Lesen der Untertitel von den Bildern abgelenkt. Die Bilder allerdings sprechen sehr stark für sich. Durch die schauspielerische Leistungen besonders der Kinder kann man der Handlung im Kern gut folgen. Zudem ist die Sprache der Kinder nicht so kompliziert, so dass ein paar Französischkenntnisse schon eine Menge helfen. Die Feinheiten in der Familie des Mädchens erschließen sich einem allerdings vor allem durch die Sprache.

Auch in diesem Film wurde das Kindsein wunderbar von der Kamera eingefangen. Ohne Hektik oder Überfrachtung und vorwiegend über die Handlungen unserer Protagonisten entwickelt sich die Geschichte. Meiner Meinung nach ganz großes Kino.
Übrigens wurde Zoé Héran über eine Agentur gefunden und aufgrund ihres jungenhaften Aussehens gecastet. Für ihre Rolle hat sie dann schließlich intensiv das jungenhafte Verhalten geübt.
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Ender

Torwächter

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14

Sonntag, 13. Februar 2011, 23:09

Danke auch an louie für seine Berichte!

Ich hoffe wir bekommen hier noch weitere gute Filmvorstellungen.

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Eumenes

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15

Mittwoch, 16. Februar 2011, 19:06

So, dann noch ein paar Vorstellungen:

Zunächst zwei Filme vom Montag. Waren wie die vorigen eher im Bereich Drama.

El Chico que Miente (Der Junge, der lügt) von Marité Ugás

Ein Film aus Venezuela, der in der Sektion 14plus lief.
Hier der offizielle Berlinale-Text:
"Der Junge ist 13, und er sucht seine Mutter. Vor zehn Jahren, sagt er, habe eine Schlammlawine sie mit sich gerissen. Nun hat er sich auf den Weg gemacht, um sie wiederzufinden. Aus diesem Grund reist der Junge an der Meeresküste Venezuelas entlang. Um zu überleben, unterhält er die Leute mit Geschichten jener Schlammkatastrophe, und er schildert ihnen das schwere Schicksal seiner Mutter: „Sie hat bei der Tragödie ihr Gedächtnis verloren. Ein Felsen hätte mich beinahe erschlagen, aber sie hat mich weggezogen. Wenn du mir nicht glaubst, zeig ich dir meine Narbe.“ Manchmal ist es auch sein Vater, der in diesen Erzählungen stirbt. Oder ein Rudel verrückter Hunde hat seine Mutter in Stücke gerissen. Dann wieder verdankt er sein Überleben einem Kleiderschrank, in dem ihn seine Mutter gerade noch rechtzeitig versteckte. Ganz offensichtlich lügt dieser Junge. Trotzdem offenbaren all seine Geschichten allerhand Wahres, und so wird das, was hinter ihm liegt, ganz allmählich klarer. Vor zehn Jahren hat eine Naturkatastrophe seine Kindheit zerstört, viele aus seiner Umgebung sind seither verschollen, so auch seine Mutter. Eine lange Wegstrecke liegt noch vor diesem Jungen. Aber irgendwann werden sich seine Wunden schließen."

Wieder ein recht anspruchsvoller Film. Die Kamera begleitet den Jungen (dessen Name nicht genannt wird) auf seiner Suche nach der verschollenen Mutter. In Rückblenden erfährt man, wie er mit seinem Vater und anderen Leuten in einem zerstörten Hochhaus lebte. Nun sucht er die Mutter, schlägt sich durch, findet immer jemanden, der ihm hilft, ihn mitnimmt. Mit einer erstaunlichen Gelassenheit und Abgeklärtheit geht er seinen Weg, unbeirrt. Und er hat ein erstaunliches Geschick, sich aus brenzligen Situationen zu befreien. Der Junge ist wirklich "cool". Er tut nicht so, will nicht so sein, er ist es eben. Und er findet letztendlich, was er sucht. Aber es ist nicht das, was er eigentlich finden wollte. Oder wollte er es gar nicht?
Der Film lässt einige Fragen offen. Es gibt auch kein Happy-End. Irgendwie gibt es gar kein richtiges Ende. Was am meisten fasziniert, ist der Junge selbst. Er trägt den Film. Alle anderen sind nur Randfiguren. Ein toller Schauspieler und auch außerhalb des Films unheimlich sympathisch.

Wie immer auch ein Foto.
Iker Fernández

[attach]27742[/attach]

Danach lief Mabul (Sintflut) von Guy Nattiv. Auch keine leichte Kost.

Berlinale-Text:
"Yoni ist fast 13 und muss sich auf die Bar-Mizwa vorbereiten. Für einen guten Schüler wie ihn ist das kein Problem. Was den Jungen viel mehr beschäftigt, ist sein Aussehen und vor allem seine Stimme. „Helium“ wird er von Mitschülern gerufen, die den Stimmbruch bereits hinter sich haben. Um seinem athletischen Ideal nahezukommen, trainiert Yoni nachts mit schweren Gewichten und macht Klimmzüge. Als Yonis älterer Bruder Tomer überraschend vor der Tür steht, ist es mit den kleinen Geheimnissen und dem familiären Alltagstrott vorbei. Tomer lebte zehn Jahre in einer Einrichtung für Autisten, Yoni kennt seinen Bruder kaum, der jetzt zu Hause einzieht, weil das Heim geschlossen wurde. Sein Einzug ist eine weitere Prüfung für die Familie und die Ehe der Eltern. Sein Vater, ein Pilot, und seine Mutter, eine Kindergärtnerin, haben ihre Beziehung auf das Unerlässliche beschränkt, und Yoni wäre nicht Yoni, wenn er die Ursache der elterlichen Eiszeit nicht herausbekommen hätte: Sein Vater tut nur so, als würde er morgens zur Arbeit gehen. Tatsächlich ist der Flieger wegen Drogenmissbrauchs gefeuert worden, und seine Mutter hat Affären mit den Vätern ihrer Zöglinge. Dass Yoni es schafft, sich in diesem Chaos auf die Bar-Mizwa vorzubereiten, grenzt an ein Wunder und ist nicht zuletzt seinem Bruder Tomer zu danken. Den hat die Geschichte der Arche Noah, die Yoni für die Prüfung vorbereiten soll, so in ihren Bann gezogen, dass selbst Yoni Gefallen an der Vorstellung findet, in einem stabilen Schiff Sintflut und Weltuntergang zu trotzen. MABUL basiert auf Noa Berman-Herzbergs Buch zu Guy Nattivs gleichnamigem Kurzfilm, der 2002 mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet wurde.

Wieder ein Film, der beeindruckt. Wieder eine krisengeschüttelte Familie - wie bei so vielen "Generation"-Filmen der Berlinale. Wieder die Geschichte eines Außenseiters. Aber wieder einmal ganz anders erzählt. Ein hochintelligenter Junge, der neben seinen ganzen anderen Problemen sich nun auch mit der Krankheit seines Bruders auseinandersetzen muß, mit den Anfeindungen und dem Unverständnis seiner Umgebung. Das Ende ist dennoch positiv. Kein klischeelastiges, schmalziges Happy-End, sondern eines das zuversichtlich stimmt für die Zukunft.
Ein Film, der einen berührt. Figuren mit Ecken und Kanten und ein Hauptdarsteller mit Sympathiebonus. Das Thema "Behinderung" wird behutsam eingebettet, nicht plakativ vorgeführt. Wirklich sehenswert.

Und natürlich noch ein Foto.
Yoav Rotman

[attach]27743[/attach]
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16

Mittwoch, 16. Februar 2011, 19:48

Und noch die beiden Filme von heute:

Keeper'n til Liverpool (Der Liverpool-Torwart) von Arild Andresen.

Berlinale-Text:
"Jo Idstad ist 13 Jahre alt. In der Schule kommt er gut mit, auch wenn er zutiefst davon überzeugt ist, dass das Leben gefährlich ist. Um in der Schule überleben zu können, müssen tödliche Gefahren konsequent gemieden werden. Für Jo gehören rabaukige Mitschüler ebenso dazu wie lebensbedrohende Sportarten und hübsche Mädchen. Zu bevorzugen hingegen sind harmlose Aktivitäten wie das Lösen mathematischer Gleichungen und der Tausch von Fußballsammelkarten. Dank solcher Tricks hat Jo sein Leben gut im Griff. Doch dann bekommt Jo eine neue Mitschülerin. Mit Mari wird alles anders. Mari spielt nicht nur äußerst ambitioniert Fußball, sie ist außerdem die Zweitbeste in Mathe und sie ist ausgesprochen süß. Für Jo ist Mari schon bald das Mädchen seiner Träume. Doch um eine wie Mari zu beeindrucken, muss Jo Risiken eingehen. Und mit einem Mal gerät alles aus den Fugen. In Windeseile hat Jo so viel Ärger, dass er fürchtet, seinen 14. Geburtstag nicht mehr zu erleben. Jos letzte Hoffnung ist die Sammelkarte, nach der die Jungen schon den ganzen Sommer suchen. Die Karte mit dem Torwart vom FC Liverpool könnte sein Leben retten – wenn es diese Karte denn überhaupt geben würde."

Nach all den sehr anspruchsvollen Filmen der letzten Tage nun mal etwas leichtere Kost. Aber, wie von skandinavischen Produktionen meist zu erwarten, durchaus ein sehenswerter Film mit sympathischen Darstellern. Es gab vom Publikum mehrfach Szenenapplaus, also kam der Film auch beim Zielpublikum sehr gut an. Das gute Spiel aller Darsteller und der so spezifische skandinavische Humor machten den Film durchaus zum Erlebnis, fern aller Hollywood-Schmonzetten zu ähnlichen Themen. Besondere Sympathien erntete natürlich der Hauptdarsteller, der leider nicht mit nach Deutschland gekommen war.

Daher auch nur ein Foto der Darstellerin der Mari,
Susanne Boucher

[attach]27744[/attach]


De Sterkste Man van Nederland (Der stärkste Mann von Holland) von Mark de Cloe

(Anm.: Warum sagen die nur immer Holland?)

Berlinale-Text:
"Luuk Bos ist zwölf – ein schmächtiger, kleiner Junge mit leuchtend roten Haaren. Schon solange er lebt glaubt Luuk ganz fest daran, dass er der Sohn des stärksten Mannes der Welt ist. Der Junge ist bei seiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, und als er noch jünger war, hat Dorien ihm die tollsten Geschichten über seinen Vater erzählt: „Er konnte ganz allein ein ganzes Flugzeug ziehen. Er stellte sich vor ein Auto und konnte es mit einem Griff über seinen Kopf heben!“ Als Luuk, den sie in der Schule wegen seines auffallenden Äußeren „Roter Zwerg“ nennen, aufs Gymnasium kommt, verliebt er sich Hals über Kopf in die starke, unabhängige Minke – schließlich ist sie hier die Einzige, die ihn vor den anderen Kindern in Schutz nimmt. Zu dumm, dass er selbst so schwach ist! Allzu gern würde Luuk auch mal die eigenen Muskeln spielen lassen! Als er zufällig in einen Wettbewerb gerät, bei dem der stärkste Mann der Stadt gekürt werden soll, lernt er dort einen der Wettkampfteilnehmer kennen. Er heißt René und hatte wie Luuk früher selbst mal rote Haare. Vielleicht auch deshalb freunden die beiden sich miteinander an, und René hat jede Menge gute Tipps für Luuk, wie man das Herz eines Mädchens wie Minke für sich gewinnen kann. So ganz allmählich wächst in Luuk die Überzeugung, dass der starke René sein leiblicher Vater sein könnte. Dann aber erfährt seine Mutter von dieser Vermutung. Und nun erzählt sie dem Jungen die Wahrheit …"

Die Suche eines Außenseiters nach seinem Vater. Klingt zunächst mal nach Tralala. War es aber nicht. Wieder einmal beweisen die Niederländer, das sie gute und anspruchsvole Kinder- und Jugendfilme machen können. Auch die "Liebesgeschichte" wird wohltuend unprätentiös und zurückhaltend erzählt. Und wieder einmal trägt den Film ein hervorragender Jungschauspieler, dem alle Sympathien zufliegen. Dass der vermutete Vater natürlich nicht der Vater ist, merkt man relativ schnell. Die Auflösung der Herkunftsgeschichte dagegen ist spannend und lustig. Und das Ende ist ein Happy-End mit Zugaben. Der Film ist durchaus sehens- und empfehlenswert. Dabei ist er nie kitschig oder seicht, sondern voller Humor.

Der Hauptdarsteller war beim Dreh übrigens schon 14, ist aber (der Rolle entsprechend) kein Riese und - wie er nach dem Film auch vorführte - ein recht begabter Turner.

Bas van Prooijen

[attach]27745[/attach] [attach]27746[/attach]
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Mittwoch, 16. Februar 2011, 20:11

Zitat von »danielad«
"Tomboy" von Céline Sciamma



Tomboy

Frankreich, 2011, 84 min , Französisch

Regie: Céline Sciamma

Darsteller: Zoé Héran, Malonn Lévana, Jeanne Disson, Sophie Cattani, Mathieu Demy



"Tomboy" habe ich auch gesehen. Ein guter, interessanter Film. Wenn man den Plot nicht schon gekannt hätte, dann wäre man durchaus von einem Jungen ausgegangen - zumindest bis die "Auflösung" (schon relativ früh) erfolgte. Dennoch würde ich diese Transsexualitäts-Geschichte nicht überdimensionieren. Die Intentionen von Laure, sich für einen Jungen auszugeben, werden nicht näher erläutert. Jeder kann sich seine eigenen Gedanken dazu machen und auch die Regisseurin ließ im Publikumsgespräch offen, warum die junge Protagonistin dies tat. Ob es nun das ständige zusammen Spielen mit Jungen vor dem Umzug gewesen war, eine Verwechslung, die nur nicht aufgelöst wurde, ein absichtliches Herbeiführen der Verwechslung, Identitätsprobleme oder sexuelles Erwachen - alles ist offen für Interpretationen, sicherlich auch von der Regisseurin so gewollt. Aber eine klare Festlegung erfolgt nicht und so sieht eben jeder, was er selbst sehen will. Wichtig ist doch, dass der Film gefällt und dass die Darsteller hervorragend spielen - besonders die Kinder, da bis auf Zoé wohl keines über schauspielerische Erfahrungen verfügte. Die Regisseurin sagte, sie hätten die meisten Kinder einfach aus dem Freundeskreis von Zoé (oder von Jeanne ?) genommen. Und vor allem die Kinderdarsteller sind es (wieder einmal), die den Film sehenswert machen.
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Mittwoch, 16. Februar 2011, 20:22

Zum Schluss noch was zu "Jutro bedzie lepiej"

Ich hoffe, dass der Film bald einen Verleih finden wird.


Der Film lief seit Mai 2010 in Polen im Kino. Muss also bereits einen Verleih haben.

Für mich persönlich bisher mein Favorit.
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Ender

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 21:34

Herzlichen Dank, Eumenes, für Deine Berichte.

Eben gerade habe ich mit jemandem telefoniert, der z.T. die gleichen Filme gesehen hat wie Du, der mir auch sehr ausführlich berichtet hat.
Umso mehr bedaure ich es, dass ich es wieder nicht geschafft habe, zur Berlinale zu fahren. Noch eine Anmerkung zu "Tomboy", ohne dass ich diesen Film bisher kenne.
Tomboy ist erst einmal nichts weiter als der englische Ausdruck für ein burschikoses Mädchen, ohne irgendweilche Interpretationen, die Du als Möglichkeiten in deiner Beschreibung aufgezeigt hast. Also vonTranssexualität zu sprechen, halte ich doch für sehr gewagt.
Ein Beispiel: ein guter Freund von mir ist vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert, hat dort geheiratet und hat zwei Töchter. Die jüngere ist eingefleischter Fan vom Spiel mit elektrischer Eisenbahn und Modellautos. Ihre Mutter bezeichnete sie mir gegenüber als "a real tomboy". Mehr bedeutet Tomboy also erst einmal nicht aber auch nicht weniger.

Ender
Europa ist unser aller Zukunft. Wir haben keine andere.
Hans-Dietrich Genscher
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Eumenes

Hüter des Lichts

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Donnerstag, 17. Februar 2011, 12:45

Also vonTranssexualität zu sprechen, halte ich doch für sehr gewagt.


Das ist keine Idee von mir, sondern kam im Publikumsgespräch zur Sprache. Ich habe ja bewusst geschrieben, dass ich das nicht überdimensionieren will und dass die Aussage des Films für Interpretationen völlig offen ist. Das war, soweit ich es verstanden habe, auch das Anliegen der Regisseurin. Sie hat ganz einfach eine Geschichte erzählt, auf die sich jeder seinen eigenen Reim machen kann. Ich bin auch eher auf der Schiene "burschikoses Mädel" und "nicht aufgeklärte Verwechslung". Aber das kann ja jeder sehen, wie er will.
They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
(Benjamin Franklin)
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