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Cole

Wily Werewolf

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Dienstag, 8. Februar 2005, 19:28

Retrospektive: Gäste und Special Events

07.02.2005:
Gäste und Special Events der Retrospektive
Schauplätze, Drehorte, Spielräume. Production Design + Film


„Ich bin das Auge des Regisseurs“ hat Ken Adam gesagt, der zu den bekanntesten und einflussreichsten Production Designern der letzten vierzig Jahre gehört. In der Retrospektive „Schauplätze, Drehorte, Spielräume. Production Design + Film“ werden die beiden Filme gezeigt, die Adam für Stanley Kubrick ausgestattet hat: Barry Lyndon (1973–75) und Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb (1963/64). Am 16. Februar wird Ken Adam (Barry Lyndon, 19.30 Uhr, CinemaxX 4) über seine Arbeit mit Kubrick berichten.

Ihren späteren Mann lernte Christiane Kubrick bei den Dreharbeiten zu Paths of Glory (1957) kennen. Sie spielte die junge Deutsche, die das Lied vom treuen Husaren singt. Christiane Kubrick wird diesen Film zweimal präsentieren am 14. Februar (19.30 Uhr, CinemaxX 4) und am 17. Februar (20 Uhr, Zeughauskino). Gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Produzenten Jan Harlan, wird sie am 16. Februar im Filmmuseum Berlin (18 Uhr) zu Gast sein: „Stanley Kubrick: Creating a World“. Am 14. Februar (22 Uhr, Zeughauskino) zeigen wir Kubricks letzten Film Eyes Wide Shut (1996–99), den Jan Harlan mitproduzierte. Er wird über die Dreharbeiten berichten.

Die Ausstattung eines Films nimmt der Kinozuschauer meist nicht bewußt wahr, und so bleibt oft auch die Arbeit des Production Designers unsichtbar. Dante Ferretti aber gehört zu den Stars seines Berufsstands. Für Martin Scorseses Aviator (2004) ist er in der Kategorie „Art Direction“ für einen Oscar nominiert. Spätestens mit Pier Paolo Pasolinis Antikendrama Medea gelingt ihm 1969 der internationale Durchbruch. Über sein berufliches Selbstverständnis gibt Ferretti im Filmmuseum Berlin Auskunft (12.2., 18 Uhr), über die prägenden und besonders stabilen Arbeitsbeziehungen mit Pasolini und Fellini berichtet er anläßlich der Filme Medea (13.2., 19.30 Uhr, CinemaxX 4) und E la nave va (1982/83; 12.2.,17.30 Uhr, CinemaxX 8 ).

Die schwedische Production Designerin Anna Asp, die u.a. mit Ingmar Bergman und Andrej Tarkowskij zusammengearbeitet hat, ist eine der wenigen bekannten Frauen ihres Metiers. Über das gestalterische Konzept zu Tarkowskijs letztem Film Offret (1985/86) spricht sie am 17. Februar (20 Uhr, CinemaxX 8 ), über imaginäre und reale Räume unterhält sie sich am folgenden Abend mit der Regisseurin Jutta Brückner (18 Uhr, Filmmuseum Berlin).

Zwei weitere Production Designer informieren im Filmmuseum Berlin über die Vielfalt und das Besondere ihres Metiers: Am 11. Februar ist Lothar Holler zu Gast (18 Uhr), der u.a. Leander Haußmanns Sonnenallee (1999/2000) und Wolfgang Beckers Good Bye, Lenin! (2002/2003) ausstattete, und am 17. Februar begrüßen wir Alex McDowell (18 Uhr), der u.a. für das Production Design der beiden Steven-Spielberg-Filme Minority Report (2001/2002) und The Terminal (2003/2004) verantwortlich war.

Special Events
Drei Sonderveranstaltungen der Retrospektive lenken das Augenmerk auf die optische Eloquenz und gestalterische Raffinesse früher Filmarchitekturen. In der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wird die neu rekonstruierte Fassung von Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin (1925) uraufgeführt (12.2., 20 Uhr; 13.2., 11 Uhr), begleitet vom Deutschen Filmorchester Babelsberg unter dem Dirigat von Helmut Imig. Die beiden anderen Stummfilme, die als Special Events in der Retrospektive zu sehen sind, werden auch in neu restaurierten Fassungen präsentiert. Für die Restaurierung von Fritz Langs Klassiker Spione (1927/28 ), einem frühen Kriminalfilm, zeichnet die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden, verantwortlich. Das Aljoscha Zimmermann Ensemble wird den Film musikalisch begleiten (11.2., 20 Uhr CinemaxX 8;13.2., 20 Uhr, Zeughauskino). Karl Grunes Film Schlagende Wetter (1922/23) wurde vom Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek restauriert und kann nun in einer viragierten Fassung, die nach dem Desmet-Farbverfahren angefertigt wurde, gezeigt werden. Begleitet wird der Film von der Bolschewistischen Kurkapelle (16.2., 20 Uhr, CinemaxX 8 ).

Im Anschluss an die internationale Premiere der restaurierten Fassung des Bollywood-Klassikers Mughal-E-Azam (1960) am 18. Februar im CinemaxX 8 um 12 Uhr wird Deepesh Salgia von den aufwendigen Restaurierungsarbeiten des Films berichten. Die rund 300.000 Einzelbilder des Films – von dem nur wenige Passagen ursprünglich in Farbe gedreht wurden – sind Bild für Bild koloriert und digital bearbeitet worden.

Parallel zur französischen Fassung seines Films Mon Oncle (14.2., 20 Uhr CinemaxX 8 ) hat Jacques Tati eine englische Version gedreht. Die Retrospektive präsentiert die Weltpremiere der neu restaurierten englischen Fassung am 15. Februar um 17.30 Uhr im CinemaxX 8. Am Berlinale Kinotag, dem 20. Februar, um 20 Uhr wird der Film im Berlinale Palast aufgeführt. Ein festlicher Festivalausklang mit der Compagnie Deschamps & Makeïeff.

Weitere Informationen zu den Filmen der Retrospektive und den Veranstaltungen im Filmmuseum Berlin unter www.filmmuseum-berlin.de und www.berlinale.de.

Informationen zu den Gästen der Retrospektive:
Ralf Dittrich (030) 818 916 52/ E-Mail: presse-retrospektive@filmmuseum-berlin.de

Presseabteilung
7. Februar 2005
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