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samuel

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1

Samstag, 6. Januar 2018, 18:14

Von der Straße ins Studio - VDSIS

Hallo ihr Lieben,

wir haben ja hier alle unterschiedliche Geschmäcker versammelt, aber in wenigen Punkten sind wir uns dann doch einig. Musik kann soziale Brücken bauen und Kinder, die sich damit beschäftigen und in Chören oder Gruppen Mitglied sind, können durchaus viele positive Aspekte für sich und ihr Leben herausholen, wenn sie es richtig anpacken. Über ein Projekt, welches genau diese Denkansätze verfolgt, möchte ich hier berichten.

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VDSIS - Von der Straße ins Studio

So heißt das 2010, im Rahmen des Vereins Schule machen ohne Gewalt e.V., gestartete Projekt, welches Kindern und Jugendlichen dabei Wege zeigen soll, Emotionen zu verarbeiten, sich in gesicherter Umgebung zu präsentieren und mitzuteilen. Dabei nehmen die Kinder an Auftritten teil, Workshops, Videodrehs in Schauspiel und Gesang und Studioaufnahmen, unter Schirmherrschaft zahlreicher deutscher Musiker, auch mit Schulen wird zusammengearbeitet. Seit 2014 werden Rap-Workshops in Deutschland, der Schweiz und Österreichangeboten. Mit den Kindern werden eigene Texte erarbeitet und Songs aufgenommen. In den letzten Monaten wurde sogar ein eigener Film aufgenommen, der demnächst präsentiert werden soll.

Zitat:

Zitat

Die Nähe zu bekannten deutschen Rappern, professionellen Produktionsfirmen und Agenturen machen die Teilnahme für Kinder und Jugendliche zu einem einschneidenden und prägenden Erlebnis in ihrer Biographie. Von der Strasse ins Studio lässt jeden Teilnehmer über sich hinauswachsen und vermittelt innerhalb eines Workshops gesellschaftliche Werte, Normen, soziale Kompetenzen sowie den Spass an der deutschen Sprache.
Quelle: Homepage VDSIS

Einige der Songs wurden bereits prämiert und erfuhren eine breite Öffentlichkeit durch z.B. Radiosendungen.

Die Qualität der Songs ist unterschiedlich (nach meinem Enpfinden), aber darum geht es nicht.



Youtube
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Shane

Lebende Foren Legende

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2

Samstag, 6. Januar 2018, 19:46

Großes Dankeschön für die Vorstellung samuel! Geniale Texte und lustige Videos :lol: :thumbsup:
-Life's better outside-
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Danksagungen: 12

3

Sonntag, 7. Januar 2018, 02:08

Danke :)
Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben,
aber es hat nur genau so viel Sinn wie wir ihm geben.
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samuel

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4

Montag, 5. Februar 2018, 16:55

Der anberaumte Film, den die VDSIS gedreht haben, kommt am 25.02. raus. Ich wollte es nur mal gesagt haben. :)

Zur Überbrückung gibt es einen Song zum Film von Julian.

Julian B. - Alle Kinder dieser Erde

https://youtu.be/e9Wbzz_GfWc
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samuel

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5

Donnerstag, 15. Februar 2018, 05:22

Der Film-Titelsong "Alle Kinder dieser Erde" wurde natürlich geprobt und in einem Studio aufgenommen (ach ne).
Jedenfalls wurde auch die Aufnahme per Kamera begleitet.



Auf den Kanal findet ihr diverse "Vorbereitungen" für die Filmpremiere. So dürfen die zwei Hauptdarsteller Kristo und Janis so viele Süßigkeiten einkaufen wie sie wollen und genau so viele Klamotten.
Irgendwie möchte das Video von mir nicht eingebunden werden, daher empfehle ich euch einen Blick auf Youtube.
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Haley

Administrator

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6

Donnerstag, 15. Februar 2018, 14:14



Geht doch :-)

Quellcode

1
[youtube]2GyLCzoCnlk[/youtube]
Zwei Möglichkeiten gibt es:
Entweder sind wir allein im Universum oder wir sind es nicht.
Beide sind gleichermassen verstörend.

(Arthur C. Clarke)
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samuel

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7

Freitag, 16. Februar 2018, 22:09

Bei mir wollte3 das nicht, aber nun gut. Es gibt wichtigeres.

Zum Beispiel den ersten Filmtrailer von "Still und Stumm". Der Film selbst ist ab den 25.02. auf Youtube und in ausgewählten Kinos zu sehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »samuel« (17. Februar 2018, 10:01)

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samuel

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8

Samstag, 24. Februar 2018, 22:04

Bevor morgen der Film auch auf dem YT-Kanal zu sehen ist, hier noch ein kleines Experiment.

Wie verdeutlicht man eigentlich Kindern die Wirkung von Alokohol? Ganz einfach, man lässt sich selbst volllaufen und vergisst das Ganze. Nein, so nun nicht, aber es gibt spezielle Brillen, die man aufsetzen kann und die die Sicht so verändern, als hätte man eine bestimmte anzahl Promille intus.

Kristo und Janis durften mal ausprobieren, wie es damit ist, wenn man z.B. Bälle fangen soll.


Finde ich keine schlechte idee.
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samuel

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9

Montag, 26. Februar 2018, 22:10

Still und Stumm - Kurzfilm



Lange angekündigt und erwartet, wurde er am 25. Februar im Kino in Fulda gezeigt. Ein Kurzfilm, der es in sich hat. "Still und Stumm" erzählt von der Freundschaft zweier Waisenjungen, die unter den selbstherrlichen und gewalttätigen Direktor ihrer Schule zu leiden haben. Denn, wo der Rektor ist, herrscht Ordnung und Disziplin, und die wird auch mit den Zeigestock durchgesetzt, oder per "Faustregel". Es kommt wie es kommen muss, wenn niemand eingreift. Die Folgen der nächsten Maßregelung übertreffen bereits Geschehenes um Welten. Am Ende ist es nur noch Max, der den Beamten von den Dingen berichten kann, die seinem besten Freund Oskar angetan wurden.

Wer Fulda kennt, wird vielleicht einiges wieder erkennen. Die Domschule etwa und die Umgebung der Kleinstadt. Tatsächlich ist dies der erste Film seit Jahrzehnten, der im Ort gedreht wurde, der letzte war eine Romanze, der Fuldaer Zeitung zufolge. Welche Ironie, wenn man die Thematik nun dieses Filmes betrachtet. Gewalt an Kinder, die sich nicht wehren können und dem ganzen hilflos ausgeliefert sind, wenn niemand eingreift. Und darauf wollen auch Timm Fütterer und sein Verein Schule machen ohne Gewalt e.V. aufmerksam machen. Natürlich nicht nur an Schulen, sondern überall dort, wo sie geschieht. Das ist der Verdienst dieses Filmchens, welches niemanden unberührt lassen kann.

Natürlich, es ist eine LowBudget-Produktion. Man merkt es, an den Dialogen, die Art und Weise, wie die Kinder teilweise den Text aufsagen, aber hier geht es um mehr. Darum, die Augen nach Gewalt an Kindern offen zu halten, nicht zu verschließen und Kindern zu helfen, damit den oskars dieser Welt geholfen wird. Ob nun an Schulen oder irgendwo anders. Die Spielszenen wurden alle, bis auf die von Schauspieler Jörg Alt, von Laienschauspielern gemeistert, hervorzuheben unbedingt die beiden Hauptdarsteller Janis Bausch (Oskar) und Kristo Krebs (Max).

Trotz seiner Schwächen, die aus der fehlenden Erfahrung des VDSIS-Teams im Filme-machen resultieren, immerhin ist dies einer der ersten längeren Streifen nach vielen Musikclips, ein guter Film. Da haben professionellere Filmemacher schon mehr Blödsinn produziert. Ein paar Minuten länger hätten hier nicht geschadet, doch gibt der Verein damit seinen Zuschauern genug Stoff zum Nachdenken. Wenn das geschehen ist, ist schon mal viel erreicht.
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samuel

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Montag, 9. April 2018, 21:52

Von der Vor- und Nachbereitung des Filmes sind noch ein paar Clips und Challenges der beiden Hauptdarsteller auf den Kanal zu sehen, aber es werden wieder Musikclips produziert.
es gibt auch einen Aufruf für Kinder in ganz Deutschland, an einem Workshop in Fulda teilzunehmen, der ebenfalls ein Musikclip zur Folge haben wird.

TeMain - Sag mir, wo mein Papa ist


Dieser Clip wurde produziert, um auf das Schicksal von Trennungskindern aufmerksam zu machen, die besonders dann leiden, wenn eines der Elternteile das Interesse am Kind verliert. Gerappt hat hier TeMain, die kinder haben lediglich geschauspielert. Trotzdem gut.
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samuel

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11

Freitag, 8. Juni 2018, 06:59

Nachdem der Film ein voller Erfolg war und ein paar andere nicht weniger beachtenswerte Clips produziert wurden, gibt es jetzt neue Videos.

Cedric Alt - Liebesbrief


Und ach, da gab's doch noch diesen Workshop, zu den die VDSIS aufgerufen haben. Kinder aus ganz Deutschland waren aufgefordert, nach Fulda zu reisen und dort einen Text zu erarbeiten und anschließend das Video dazu zu drehen.
Ein Making-of und das anschließende Video sind hier zu sehen.
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samuel

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12

Montag, 9. Juli 2018, 19:29

Der im vorherigen Beitrag vorgestellte Junge Cedric wurde übrigens in ein Talentförderungsprogramm der VDSIS aufgenommen.
Wir werden also in Zukunft noch mehr von ihm hören und sehen.

An anderer Stelle hat man ein Beitrag gegen Mobbing gedreht.


Die Diskussion und Themenfindung dazu, hat man aufgezeichnet.


Der nächste Videoclip mit Cedric ist aber auch schon zu sehen. Noch ist er allerdings eher ein besserer Tänzer als Sänger.
Man muss allerdings etwas modernere Klänge mögen.


Und schließlich, das Endprodukt des Workshops in Fulda. Kinder waren dazu aufgerufen, zu kommen und ein Thema zu erarbeiten, den Musikclip dann mitzuproduzieren.
Das ist dabei herausgekommen.

Feuer in meinen Augen
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