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Samstag, 19. März 2016, 23:03

Junges Licht (D 2016)



Junges Licht (D 2016)


Laufzeit 122 Minuten * FSK 12 * Drama * Kinostart 12.05.2016

Einen Trailer habe ich noch nicht ausmachen können...

YS: Oscar Brose

http://www.imdb.com/title/tt4830708/
https://www.facebook.com/JungesLicht.DerFilm/
http://www.moviepilot.de/movies/junges-licht


Junges Licht erzählt eine Jugendgeschichte zwischen Sexualität, Gewalt und Armut im Ruhrgebiet der 1960er Jahre.

Der 12-jährige Julian ist ein Kind des Ruhrgebiets. Als Sohn eines Bergarbeiters erlebt er die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders der
Nachkriegszeit hautnah mit und will selbst einmal den Beruf seines Vaters (Charly Hübner) ergreifen. Im Sommer 1961 entfaltet sich das
Leben der Kinder und Jugendlichen seiner Nachbarschaft zwischen Langeweile und Aggression. Sie trinken, rauchen, quälen Tiere und
arbeiteen sonntags als Messdiener.

Als Julians Mutter einen Zusammenbruch erleidet und mit der kleinen Tochter Sophie ans Meer fährt, bleiben Vater und Sohn allein in der
Bergbausiedlung zurück. Es dauert nicht lange, bis das ohnehin knappe Geld aufgebracht ist. Julian übernimmt die Verantwortung für den
Haushalt und leiht sich vom Bekannten Gorny eine Kamera. Auch die Nachbarstochter Marusha fasziniert ihn mit der Offenheit, mit der
sie über Sex redet. In seiner Unschuld beobachtet er seine Umwelt genau, sieht aber die Anzeichen einer Katastrophe nicht kommen.

Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben,
aber es hat nur genau so viel Sinn wie wir ihm geben.
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Samstag, 19. März 2016, 23:04










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Samstag, 19. März 2016, 23:05











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Samstag, 19. März 2016, 23:06












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danielad

Lebende Foren Legende

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Sonntag, 20. März 2016, 21:07

danke! das sieht sehr interessant aus
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Damiano

Torwächter

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Montag, 21. März 2016, 13:19

Danke für die schöne Vorstellung. Da ich schon den Roman gut fand, ist der Film natürlich ein Muss.
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Yodler

Lichtgestalt des Forums

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Montag, 21. März 2016, 20:53

Hört sich nach nem deutschen Problemfilm an. Ich denke, da werd ich passen.
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samuelclemens

Herrscher über Raum, Zeit und Materie

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Dienstag, 22. März 2016, 00:22

Hört sich nach nem deutschen Problemfilm an. Ich denke, da werd ich passen.


In Deutschland gibt es ja nur drei Filmkategorien:
- Krigs/Nachkriegs Problemfilm
- Pseudoromatische Girlpower Schnulzen
- unnnd... TATORT

Im Serienbereich gibt es da noch die Sonderkategorie: Cobra 11. Was ich aber gerne eher zu den gescripteten Lehrfilmen à la Staplerfahrer Klaus zähle, die einem auf unterhaltsame Art und Weise verdeutlichen sollen wie man etwas NICHT machen sollte! [attach]53647[/attach]

Darüber hinaus werden Genrefilme/ Serien im deutschen Sprachraum erwiesenermaßen sowieso kaum produziert, da sie schon von Staatswegen wenig bis gar keine Filmförderung erfahren.

http://genrefilm.net/about/genrefilm/
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mishasmirnov

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11

Donnerstag, 12. Mai 2016, 02:27

Hier der Trailer:



Die TV Spielfilm gibt einen "Daumen zur Seite" (mittlere Bewertungstufe): "Toll gespielte, aber zu kulissenhafte Zeitreise".

Ich werde ihn mir auf jeden Fall ansehen. :rolleyes:
"...und ich war unkeusch - Amen!" :lol:
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Damiano

Torwächter

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12

Donnerstag, 12. Mai 2016, 05:19

Der Film ist spitze. Wunderbare Bilder, eine tolle Atmosphäre. Er wird dem Roman mehr als gerecht.
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samuel

unregistriert

13

Samstag, 21. Mai 2016, 12:48

Gerade das Buch gekauft.
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samuel

unregistriert

14

Donnerstag, 7. Juli 2016, 06:46

Und gelesen, mehr als ein 3-Sterne-Roman ist es allerdings nicht.

Autor: Ralf Rothmann
Titel: Junges Licht
Seiten: 237
ISBN: 978-3-51845754-2
Verlag: Suhrkamp

Autor:
Ralf Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren und ist ein deutscher Schriftsteller. Nach Volks- und einem Besuch einer Handelsschule machte er zunächst eine Lehre als Maurer und nahm danach verschiedene Jobs an, bevor er sich 1976 in Berlin niederließ. Dort veröffentlichte er 1984 einen Lyrik-Band. Dafür erhielt er 1986 ein Stipendium für Literatur. Sein erster Roman erschien 1991. Er lebt heute als freier Autor in Berlin, verarbeitete seine Kindheit in den sog. "Ruhrgebietsromanen", die allesamt eine autobiografische Färbung aufweisen und erhielt zahlreiche Preise dafür. Sein Roman "Junges Licht" wurde 2016 verfilmt.

Inhalt:
Ralf Rothmann erzählt in der ihm eigenen, eindringlichen Sprache von den letzten Wochen der Kindheit, ihren leisen Schrecken und dem erhellenden Trost: »Wenn du dich für die Freiheit entschieden hast, kann dir gar nichts passieren. Nie.«
(Klappentext)

Rezension:

Julian, von allen Juli genannt ("Hau ab, Juli. Wir haben August."), erlebt den letzten Sommer der Kindheit im Ruhrgebiet, in einer kleinen Arbeitersiedlung nahe der Zeche, wo sein Vater und andereKohle abbauen und ans Tageslicht befördern. So schwer und anstrengend, wie die körperliche Arbeit der Bergleute ist, erlebt der Junge die Tage, die er wenig mit Freunden, oft alleine, verbringt. Merkt, wie seine Kindheit immer schneller ihm entrinnt und ihn in die Welt der Jugendlichen und Erwachsenen treibt. Er sieht ihren Zwiespalt, ihre Scheinheiligkeiten, Schwierigkeiten und ihre Verlockungen, hier im Rahmen des Nachbarmädchens Marusha. Und immer wieder steht er zwischen den Stühlen, wenn er mal wieder unverschuldet in das eine oder andere Missgeschick und schließlich unter Mamas Kochlöffel gerät oder als intelligenter und künstlerisch begabter Außenseiter von seinen Freunden misstrauisch beäugt wird. Der Zwölfjährige schlägt sich durch, nimmt alles Positive aus und schafft es, dem grauen Alltag immer wieder auch positive Seiten abzugewinnen. Der letzte Sommer der Kindheit ist ein ganz besonderer.

Sprachlich einfach geschrieben und doch sehr eindrucksvoll präsentiert Ralf Rothmann die Geschichte eines seiner bisher jüngsten Protagonisten im Rahmen seiner "Ruhrgebietsromane", die man ruhig als eigenes Genre betrachten darf. Die Stimmung im Zechengebiet gut getroffen, nimmt man dem Autoren die Erlebnisse des Jungen ab und taucht damit auch in ein Stück deutscher Geschichte ein, die eine nicht ganz unbedeutende Rolle für dieses damals noch junge Land gespielt hat. Die Zeieln fließen nur so dahin, der junge Protagonist ist sympathisch, sowie auch die meisten ihm umgebenden Figuren, wenn man von der psychisch angeschlagenen Mutter absieht, die ihre Kinder mit den Kochlöffel züchtigt.

Doch, insgesamt lässt der Roman den Leser nicht wirklich zufrieden zurück. Zwar ist der Abschluss der Geschichte schön, eine "runde Sache" ist er dennoch nicht. Ein Abschlusskapitel fehlt gefühlsmäßig, was natürlich darauf hindeuten kann, dass die Reihe noch nicht abgeschlossen ist aber unabhängig davon kann man die "Ruhrgebietsromane" wohl einzeln lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. So ist es zumindest hier der Fall und da tut es der eigentlich sehr guten Geschichte eben nicht gut, keinen Abschluss zu haben. Zwar kann man mit dem Ende leben aber das Tüpfelchen auf dem I, das letzte abgebaute stück Kohle, um in den Sphären des Romans zu bleiben, fehlt. Ralf Rothmanns "Junges Licht" ist in meinen Augen unspektakulär, wobei das natürlich zu den meisten aller Kindheitssommer passt. Lesenswert ja, leider aber kein großer Wurf, der er hätte werden können.
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Hibiki

Hüter des Lichts

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15

Dienstag, 22. November 2016, 15:23

Der Film ist nun auf Blu-ray und DVD erschienen.
Unbedingt sehenswert!
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16

Dienstag, 22. November 2016, 18:17

Ich warte noch etwas bis der Preis unter die magische Grenze sinkt ;)
Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben,
aber es hat nur genau so viel Sinn wie wir ihm geben.
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