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Jonny

Torwächter

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1

Mittwoch, 21. August 2013, 02:23

Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer (2015)

Im Mai 2013 hat in Australien die Vorproduktion von "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" begonnen. Ob Bücher, Hörspiele, Puppentheater oder Zeichentrick: Die Story ist seit Jahrzehnten sehr beliebt. Da wurde es Zeit, den bekannten Stoff als Realfilm umzusetzen.

Filmadaption des Kinderbuch-Klassikers von Michael Ende über den kleinen Waisenjungen Jim Knopf, der bei Frau Waas auf der Insel Lummerland aufwächst. Zusammen mit dem Lokomotivführer Lukas erlebt Jim spannende Abenteuer und auch die dicke Dampflok Emma darf dabei nicht fehlen.


Regie übernehmen Sebastian Niemann und Dennis Gansel. Frau Mahlzahn wird von Oscar-Preisträgerin Shirley MacLaine verkörpert oder leiht sie ihr nur im Englischen die Stimme? Die Produktion von RatPack, Malao und Warner Bros. wird dann wahrscheinlich 2015 ins Kino kommen.

[attach]38992[/attach]
Gruß Jonny :sun:
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samuel

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2

Mittwoch, 21. August 2013, 06:06

Wird sich mit einen gewissen Theaterstück messen lassen müssen, was ich am Wochenende zu sehen bekomme. :) Nein, im Ernst, wenn der Film gut gemacht wird, freue ich mich darauf.
:bw: Bücher lesen überall - findosbuecher.com
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Yodler

Lichtgestalt des Forums

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3

Donnerstag, 22. August 2013, 23:17

Wer soll Jim Knopf spielen? David Alaba vielleicht? ;)
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Ender

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4

Donnerstag, 22. August 2013, 23:48

Wenn der Film keine reine deutsche Produktion wird, dann wird er auch nicht gut.

Ender
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Hans-Dietrich Genscher
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5

Freitag, 23. August 2013, 00:01

Oh Ender, du und dein schwarz-weiß-denken...
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Jonny

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6

Freitag, 23. August 2013, 00:06

"Die unendliche Geschichte" ist ein Beispiel für eine tolle deutsch-amerikanische Koproduktion und es gibt einige davon, genau wie es Negativbeispiele gibt! 8)

Und reine deutsche Produktionen können auch total daneben sein, z.B. der YS-Zweiteiler "Baron Münchhausen" (Nachfolger von "Nils Holgersson" und Vorgänger von "Pinocchio").
Gruß Jonny :sun:
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Yodler

Lichtgestalt des Forums

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7

Freitag, 23. August 2013, 00:09

Wenn der Film keine reine deutsche Produktion wird, dann wird er auch nicht gut.

Ender

Warum dieses?
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Ender

Torwächter

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8

Freitag, 23. August 2013, 00:22

@BillyGilmanFan

Das hat nichts mit Schwarz-Weiß-Denken zu tun.

Verfilmungen von amerikanischen Büchern überlässt man besser den Amerikanern.
Verfilmungen von französischen Büchern überlässt man besser den Franzosen.
usw.
Sonst wird einfach die Atmosphäre einer Verfilmung versaut. Nur in ganz wenigen Fällen klappt es, eine Verfilmung Filmemachern eines anderen Landes zu überlassen.
Und Negativbeispiele gibt es zuhauf: Let Me In, Konrad (aus der Konservendose), oder diese drei grässlichen Verfilmungen von "Die unendliche Geschichte"...
Man könnte die Liste fortsetzen.

Ich traue dieser Verfilmung (noch) nicht. Sollte ich mich gewaltig irren, umso besser.

Ender
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Ender

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9

Freitag, 23. August 2013, 00:23

@jonny

Zitat

"Die unendliche Geschichte" ist ein Beispiel für eine tolle deutsch-amerikanische Koproduktion

Das meinst Du hoffentlich nicht ernst?

Ender
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Hans-Dietrich Genscher
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Ender

Torwächter

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11

Freitag, 23. August 2013, 00:40

@BillyGilmanFan

Nicht einverstanden, Euer Ehren!!

Was hat das mit Geschmack zu tun, wenn ein Stoff, wie Michael Endes "Die unendliche Geschichte" von seiner Intention
her völlig zerstört wird und zu einer amerikanischen Bonbonkomödie verbraten wird? Und das von dem geldgeilen Verräter Wolfgang Petersen...

Nur ein Beispiel...

Ender
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samuelclemens

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12

Freitag, 23. August 2013, 00:40

@jonny

Zitat

"Die unendliche Geschichte" ist ein Beispiel für eine tolle deutsch-amerikanische Koproduktion

Das meinst Du hoffentlich nicht ernst?

Ender


Schließe bitte nicht von dir auf alle andern. Gerade teil 1 mit Barett Oliver fand ich eines der besten Fantasyfilme der damaligen Zeit. Komischerweise sind es immer jene die den Fehler begehen die Buchvorlage mit dem Medium Film gleichzusetzen die dann geradezu enttäuscht sind.

Und noch was: Falls du die Ender Bücher schon gelesen hast. Bitte, bitte büdde geh nicht in die Verfilmung mit Asa Butterfild rein die demnächst kommt.
Das wird bestimmt ein hervorragender Film was SciFi und Action Popcornkino angeht. Aber ich erwarte keine tiefschürfenden Charakterstudien oder Gesellschaftskritische Themen. Sollte mann man nicht in der Lage sein eine Buchvorlage und Film völlig zu trennen und jedes für sich zu betrachten dann kann das nur in eine Enttäuschung enden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »samuelclemens« (23. August 2013, 00:50)

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Ender

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13

Freitag, 23. August 2013, 01:27

@samuelclemens

Ich schließe nicht von mir auf die anderen.

Was zählt ist, dass damals Michael Ende sich deutlich von diesem Machwerk distanziert hat, weil der Film genau das Gegenteil propagierte was er eigentlich in seinem Buch aussagte.
Auf der anderen Seite wurde durch diesen Film tatsächlich Barret Oliver international bekannt. Und er war dann in weiteren Rollen in anderen Filmen viel besser als in diesem Film.
Ich finde es abartig, eine Buchverfilmung vom Original-Buch zu trennen. Nein, gerade eine Literaturverfilmung muss sich daran messen lassen, wie gut sie die Botschaft des Autors herüberbringt. Es handelt sich dabei keineswegs um einen Fehler.
Und deshalb sind die drei "Unendliche Geschichte"-Filme extrem schlecht.

Du sprichst auch die Verfilmung von "Das große Spiel"(Ender's Game) an. Ich bin wirklich ganz harter Fan der Bücher, habe sie alle gelesen. Und das sind deutlich mehr, als Du auf Deutsch bekommen kannst.
Im diesbezüglichen Thread habe ich mehrmals meine Skepsis über die Verfilmung geäußert. Ich werde mir den Film in jedem Fall ansehen, erwarte aber garnichts mehr, da Hollywood in zunehmendem Maße Schrott produziert.
Man ist es ja u.a. langsam gewöhnt, dass diese Filmrollen mit überalterten Schauspielern besetzt werden, und Asa ist zu alt für die Rolle des Ender, sogenial er als Jungschauspieler ist. Ob dieser Film ein "hervorragender Film was SciFi und Action Popcornkino" angeht, wird, bleibt abzuwarten.
Ich aber will sehen, was für einem Film der Buchautor seinen Segen gegeben hat. Deiner Bitte werde ich also nicht entsprechen. :zwinkern:

So gern ich ins Kino gehe und aauch anderweitig Filme sehe, Bücher sind in jedem Fall das wichtigere Kulturmedium. Und Literaturverfilmungen haben so werkgetreu wie möglich zu sein. Sonst sollen die Filmemacher ihre eigenen Stoffe entwickeln.


Ender
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samuelclemens

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14

Freitag, 23. August 2013, 02:05

Diese Diskussion führt zu nichts.
Meiner Meinung nach können und sollen Buchverfilmungen nicht Werkgetreu sein.
Das ist als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen wollen.
Das Buch liefert einem eine ganz eigene und persönliche Version einer Erzählung. Sie ist von ihrer Natur her durch und durch Subjektiv und einzigartig für jeden einzelnen Leser. Dieses Kopfkino dass da entsteht ist in ständigen wandel und fluss und verändert sich andauernd, abhängig von persönlichem Befinden, Erfahrungen und Wissensstand usw. Der Autor liefert, sofern er seine Sache gut gemacht hat, lediglich ein Rahmenkonstrukt in dem der Leser seine eigene vorläufige Fassung der Geschichte einbringt. Es liegt in der Natur der Sache dass man seiner eigene Version meist den Vorzug gibt.
Das Filmmedium hingegen ist vollkommen anders geartet. Hier sieht man eine durch und durch vorgefertigte Fassung. Sämtliche Bilder, Gesichter, Geräusche, Atmosphäre usw...sind bereits vorgefertigt. Man bekommt nur eine Version, so wie es sich der Regisseur vorgestellt hat. Was einen Film aber dann oft zum verhängniss wird ist die schlichte Tatsache dass sich zuviele Köche daran beteiligen und den Brei versauen.

Im übrigen ist mir noch nie eine "Werkgetreue Literaturverfilmung" untergekommen. Sicher, ich habe so einige gute Filme gesehen die von der Rahmenhandlung auf einem Buch basieren. Aber mir ist noch nie ein Film begegnet der so war wie ich es mir beim vorherigen lesen des Buches vorgestellt habe.

Aber es stimmt. Auch ich kann mich manchmal nicht von dem vermischen der Medien nicht erwehren. Darren Shan und der Mitternachtszirkus zb habe ich noch nie gesehen. Ich ahte mich auf die Verfilmung lange vorher gefreut und als der erste Trailer kam wusste ich dass ich mir den Streifen nichtmal im FreeTV reinziehen würde. Ganz einfach deshalb weil ich mit der Buchreihe einfach zu viel Nostalgie und Emotionen verbinde und als ich schon den Trailer sah konnt ich mit den Darstelllern nix anfangen. Und es gibt noch mehr Beispiele...

Eines ist Klar. Enders Game wird Popkornkino werden. Das ist nicht schlecht, aber es wird mit ziemlicher Sicherheit nicht "Werkgetreu" sein. Das kann es gar nicht. Und wenn man schon von vornherein mit Buchvorlage, Werkgetreu und Darsteller zu Alt vorbelastet ist frage ich mich wieso man dann sein Geld mit einem Kinobesuch verschwendet. Um danach herrlich darüber herziehen zu können!?
Ich erwarte einfach nur viel Spaß, Action, viele Effekte eine unkritische SciFi Story, viele Explosionen und wenn dann noch ein sympathischer YS in einer Hauptrolle mit einem meiner Lieblingsschauspieler an seiner Seite dabei ist kann es gar nicht schief gehen. Vorrausgesetzt natürlich, man erwartet keine Werkgetreue Literaturverfilmung. :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »samuelclemens« (23. August 2013, 02:13)

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Ender

Torwächter

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15

Freitag, 23. August 2013, 02:24

Deine Meinung in Ehren, lieber samuelclemens, aber ich bleibe bei meiner.

Es gab schon genügend werkgetreue Verfilmungen, warum sollen wir diesen Anspruch herunterschrauben?
Natürlich hast Du Recht, wenn Du vom subjektiven Kopfkino beim Lesen eines Buches schreibst. Aber es gibt eben auch Angaben in den Büchern, an die sich Filmemacher bei einer Literaturverfilmung halten sollten, z.B. Charakterbeschreibungen der Protagonisten..
Ender's Game sollte ja schon lange verfilmt werden. Zum Glück, wie ich finde, hat der Buchautor, Orson Scott Card, die Verfilmung einem gewissen Wolfgang Petersen wieder weggenommen. Der hätte bestimmt dass Buch zu einem Müllfilm gemacht.
Als OSC das merkte zog er seine Zustimmung zurück, und ein neuer Regisseur wurde gefunden. Ich erwarte trotz der Einschränkungen im Film zumindestens einen Teil der Botschaft des Buches und kein billiges Popcornkino.
Natürlich wäre es sehr aufwendig gewesen, und damit teuer, Ender in verschiedenen Altersstufen darzustellen. Ich bin nun gespannt, wie OSCs Botschaft aus dem Buch rübergebracht wird. Denn ohne hat der Film sein Ziel verfehlt.


Ender
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samuelclemens

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16

Freitag, 23. August 2013, 02:33

Denn ohne hat der Film sein Ziel verfehlt.


Solange er genug Kohle in die Kassen spült ist das mitnichten der Fall. :rolleyes:
Wenn ich dann noch die Botschaft wissen will hole ich mir halt eben die Bücher. Im übrigen habe ich die nur deshalb bisher nicht gelesen weil eben nicht alle Bände auf Deutsch verfügbar sind. Wer weiss, vielleicht ändert sich das ja durch den Film ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »samuelclemens« (23. August 2013, 03:03)

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Ender

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Freitag, 23. August 2013, 02:55

Zitat

Solange er genug Kohle in die Kassen spült ist das mitnichten der Fall.

Findest Du das nicht auch ein schlimmes Denken, nur noch materiell und ohne Wertvorstellungen?
In meinem Verständnis von Film bin ich eben stark beeinflusst vom Autorenfilm ab den 60er Jahren...

So, nun sollten wir aber zu "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" zurückkehren.
Eine wunderbare Geschichte. Die Bücher sind wunderbar zu lesen. Die Filme mit der Augsburger Puppenkiste sind legendär.
Auch ein Theaterstück gibt es davon, eigentlich zwei, nach den beiden Büchern, in Form eines Musicals mit der Musik von Konstantin Wecker. Sehr schön im Übrigen, ich habe ja hautnah damit zu tun.
Und nun ein Realfilm. Feine Sache. Soweit ist ja auch alles gut.
Mein Problem ist, und das habe ich am Anfang der Diskussion anmerken wollen, wieviel ausländischer Einfluss wird in diesem Film zum Tragen kommen? Denn dadurch ändert sich die Atmosphäre des Films.
Mehr wollte ich eigentlich garnicht sagen.

Ender
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Hans-Dietrich Genscher

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ender« (23. August 2013, 09:40)

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samuel

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18

Freitag, 23. August 2013, 07:09

Zerhackt euch mal nicht die Köpfe. Ihr habt den Film noch nicht einmal gesehen.

Was bringt es, sich schon jetzt über "hätte, wäre, könnte sein" zu zerstreiten, wo ihr das Endergebnis noch gar nicht kennt? Fakt ist...

- wir wissen nicht, wie das Endergebnis aussehen wird
- wie viel von der Buchvorlage überhaupt umgesetzt werden kann und wird
- wo Kürzungen gemacht werden (dass die gemacht werden, ist klar, denn sonst säßen wir wohl sehr sehr lange im Kino, nur für den Film)
- wie die Rollenverteilung ist
- dass nicht jede Vorstellung über ein Buch (schließlich hat jeder Leser seine eigene) zu 100 % umgesetzt werden kann
- Filmemacher machen den Film nicht zum Spaß, sondern weil sie daran Geld verdienen wollen (auch, wenn's Einigen nicht gefällt)

Ich erinnere an "Extrem laut und unglaublich nah". Die Buchvorlage stammt von Jonathan Safran Foer, einem US-Amerikaner, während Stephen Daldry ein Brite ist und der hat erst einmal die Buchvorlage um mindestens zwei Drittel der Handlungen zusammengekürzt. Nachdem dieser Ballast weg war, hat er sich auf den einzigen Handlungsstrang (dass heißt, einer von dreien) konzentriert, der ihm blieb und daraus den Film gemacht. Der Film hat in sofern nicht mehr viel mit der Buchvorlage zu tun und trotzdem ist ein geniales Ergebnis dabei herausgekommen. Bezüglich des Handlungsstranges sogar besser, meines Erachtens, als die Buchvorlage.


Ein Film ist für mich immer dann gut, wenn das Gezeigte betreffend des Buches nicht unmöglich wäre, mit allen filmtechnischen Änderungen, die es nun mal gibt und sich manchmal nicht vermeiden lassen (Versteht ihr, was ich meine?).

Und natürlich bringen die jeweiligen Regisseure den jeweiligen Zeitgeschmack mit hinein, wenn sich alle immer nur an die 100% Vorlagen halten würden, die es gibt, sähe unsere Filmlandschaft zwar interessant, aber doch sehr limitiert aus. Ich bezweifel zudem, dass ein jeder, der den Film schaut, die entsprechende Buchvorlage gelesen hat. Denkt mal an die Verfilmung des "Vorlesers". Der Hauptdarsteller hätte ruhig ein zwei Jahre jünger sein können, aber ansonsten ist das ein, für mich, sehr guter Film geworden. Das kann ein jeder anders sehen, aber doch bitte nicht von sich auf andere schließen, schließlich geht es doch darum, ob der Film für mich "gut" ist oder nicht. Was habe ich davon, wenn jemand den Film gut findet, aber ich keinen Zugang dazu bekomme?

Wer weiß schon, wer von uns eine gewaltige Überraschung erleben wird? Und hinterher können wir die "Kuh" immer noch schlachten.

samuel
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »samuel« (23. August 2013, 07:22)

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Jonny

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19

Mittwoch, 12. März 2014, 00:21

»Jonny« hat folgende Datei angehängt:
Gruß Jonny :sun:
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Yodler

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20

Sonntag, 11. Juni 2017, 22:42

Zitat

Während mit Solomon Gordon ein Newcomer in die Rolle des Jim Knopf schlüpft, sind in den weiteren Rollen hauptsächlich große Stars der deutschen Film- und Fernsehlandschaft zu sehen: Henning Baum („Der letzte Bulle“) spielt Lukas, Christoph Maria Herbst („Er ist wieder da“) ist als Herr Ärmel dabei, Frau Waas wird von Annette Frier („Ich bin dann mal weg“) verkörpert und die Rolle von König Alfons nimmt Uwe Ochsenknecht („Stadtlandliebe“) ein. Außerdem sind auch noch Rick Kavanian („Otto's Eleven“) als die Wilden 13, Milan Peschel („Männertag“) als Scheinriese TurTur und Michael Bully Herbig („Der Schuh des Manitu“) als Sprecher von Halbdrache Nepomuk mit dabei.

Sogar eine waschechte Oscargewinnerin hat man an Bord geholt. Shirley MacLaine („Zeit der Zärtlichkeit“) steht Pate für den CGI-Drachen Frau Malzahn. Auf dem Regiestuhl sitzt Dennis Gansel („Die Welle“), der den Stoff an den Drehorten Berlin/Babelsberg, München und Kapstadt in Szene setzen wird. Der Ausflug nach Lummerland wird im Laufe des Jahres 2018 in die Kinos kommen.


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