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samuel

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641

Samstag, 27. Oktober 2018, 11:23

Gestern und heute Bücher-Großeinkauf.

Harry Potter 1
- auf Spanisch
- auf Russisch
- auf Japanisch
- auf Latein

Ich kann keine dieser Sprachen auch nur ansatzweise, aber was Harry Potter angeht, bin ich halt Sammler.
Zu Weihnachten dann auch den britischen Schuber.

Außerdem:
Steve Brusatte: Aufstieg und Fall der Dinosaurier

Heute mussten mit:
Delphine de Vigan: Loyalitäten
Sebastian Fitzek: Der Insasse

Ich glaube, bis nächsten Monat bin ich erst einmal versorgt. ;)
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samuelclemens

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642

Samstag, 27. Oktober 2018, 15:12

Harry Potter 1
- auf Spanisch
- auf Russisch
- auf Japanisch
- auf Latein


So geht's nu nich. Als gewissenhafter Sammler müssen och die Bände 2-7 her. Freilich in jeder der aufgeführten Sprachen. :cool:
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samuel

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643

Samstag, 27. Oktober 2018, 17:42

Wenn du mir die Wohnung bezahlst, mit den Platz, den ich dafür brauche, mache ich das sofort. Versprochen. :)
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ferrari

Lebende Foren Legende

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644

Samstag, 27. Oktober 2018, 18:26

Bei uns kannst du billig Lagerraum mieten.

ferrari
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Eumenes

Hüter des Lichts

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645

Sonntag, 28. Oktober 2018, 00:36

Und was ist mit Chinesisch (Mandarin), Arabisch, Hebräisch, Suaheli, Finnisch, Gaelisch oder Altgriechisch? ;)
They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
(Benjamin Franklin)
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samuel

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 05:35

Kommt alles noch. Stück für Stück.
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647

Freitag, 9. November 2018, 02:15

@samuel
Mich würde gerne interessieren was du von diesem Artikel hälst?

https://www.heise.de/tp/features/Eine-Mi…en-4209972.html
Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben,
aber es hat nur genau so viel Sinn wie wir ihm geben.
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samuel

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648

Freitag, 9. November 2018, 08:13

Nicht viel. Mir ist schleierhaft, warum ich für ein computergeneriertes buch eine hohe dreistellige Summe berappen sollte und was mir das als Leser bringt? Ich kann mir vorstellen, dass solche programme effetiv sein können,w enn es um das Sammeln von Informationen geht, das Zusammentragen von Fakten, aber einen Roman würde ich persönlich viel lieber lesen, wenn er aus Menschenhand stammt. Der Mensch hat von alleine so tolle ideen, dass ich gerade im fiktionalen Bereich nicht einsehe, warum ich auf computergenerierte Ware zurückgreifen sollte. Hier scheint der Unternehmer sich auf Spezialliteratur zu stürzen, die nur wenige Abnehmer hat und verbindet das mit dem angeblichen Ziel, die alphabetisierung der Welt voranzutreiben. Na ja, irgendeinen Deckmantel brauchst du wohl, wenn du solch ein umfassendes Projekt startest. Nope, da bleibe ich lieber bei meinen menschlich generierten und wirklich geschriebenen Büchern.
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Eumenes

Hüter des Lichts

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649

Freitag, 9. November 2018, 14:43

Da kann ich dir nur zustimmen, samuel. Irgendwelche Bots schreiben Romane? Grauenvolle Vorstellung. Literatur ist etwas zutiefst Menschliches. Aber es kann natürlich sein, dass es Leute gibt, die das anders empfinden. Vielleicht spielt da auch Faulheit eine Rolle. "Ich lasse mir mal einen Roman schreiben ...."
Und dass es keine Bots braucht, weil es genügend Schriftsteller/-innen gibt, die im Akkord ihre Bücher auf den Markt werfen, dafür reicht ein Blick in die nächste Buchhandlung.
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samuelclemens

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650

Freitag, 9. November 2018, 15:24

Würde ich jetzt so nicht sagen. Es gibt aug dem Markt diverse Autorensoftware die einem bzgk Plotaufbaus, Storyelemente, Spannungsbögen usw... kräftig unter di Arme greift. Nicht zuletzt im Professionellen Bereich und insbesodere bei Drehbuchautoren würd auf halbautomatische Hilfsmittel zurückgegriffen. Manche wären erstaunt wieviel % der Mainstreamliteratur durch solche Software generiert wird. Natürlich wird immer noch ne menge Handarbeit reingesteckt. Aber die Algorithmen werden immer "intelligenter" und sind (bald) sogar in der Lage mit dem Autor zu wachsen, lernen und mach schon Vorschläge für den nächsten Absatz bevor der Autor dazu kommt.
Natürlich würde sich kein erfolgreicher Bestsellerautor, Drehbuchautor oder Musiker dazu äusern solche Hilfsmittel anzuwenden...
Vor Jahren habe ich mal einige der opensource oder demoversionen solcher Programme getestet. Mit mäßigem erfolg natürlich.
Letztendlich besteht die Hauptarbeit am Bücherschreiben in der Korrekturarbeit usw. Das kreative schreiben an sich ist der spaßige teil der Rest zu 90% schweißarbeit. Und genau da können meiner meinung automatisierte Hilfsmiuttel sinnvoll eingesetzt werden. Grammatik, logiklöcher, Plotaufbau usw. All das kann eine Software vom und mit dem Autor erlernen und irgendwann die mühselige Drecksarbeit übernehmen.

Nebenbei ein kleiner Funfact:

Zitat

Schreibt man Buchstabenfolgen als Zahlenfolgen (a = 01, b = 02 etc.), so sind auch alle Texte aller Zeiten in Pi enthalten, sowie auch jede endliche Zeichenkette wie zum Beispiel PiLovesU oder die Werke Shakespeares. Pi ist dann ein Beispiel für das Infinite-Monkey-Theorem. Es besagt, dass ein ewig auf einer Schreibmaschine herumtippender Affe irgendwann alle Werke von Shakespeare getippt haben wird. Oder in einer martialischeren Variante: Dass ein unendlich lange auf unendlich viele Häuserfronten ballernder Freischärler irgendwann alle Bände von Karl May in Braille erzeugt hat.

Quelle: https://blog.zeit.de/mathe/allgemein/kreiszahl-pi-mathe/

Will also zum Thema bezogen heissen. Wenn ein Affe das kann, muss zwangsläufig eine maschine die dasselbe, und wesentlich schneller in sekundenbruchteilen, tun würde, auch dasselbe erreichen können.
Man bräuchte dann nur noch eine Maschine die die Auswertung übernimmt. Also mithilfe selbstlernender Algorithmen die (für uns) sinnvollen Zeichenfolgen herausfiltert. Mathematisch gesehen ist in Pi alles Wissen des Universums enthalten, folglich auch alle kreativen erzeugnisse.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »samuelclemens« (9. November 2018, 15:37)

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samuel

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Freitag, 9. November 2018, 16:15

Die Frage ist aber, willst du das wirklich? Darum geht es doch. Für mich ein ganz klares Nein.
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samuelclemens

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652

Freitag, 9. November 2018, 16:34

Die Frage ist aber, willst du das wirklich? Darum geht es doch. Für mich ein ganz klares Nein.


Du tust ja bereits maschinengeschriebenes lesen. Bei deinem Pensum sogar statistisch mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Ich habe mich vor Jahren mit dem Thema befasst um mal neue methoden kennenzulernen als ich noch aktiv geschrieben habe, bin aber leider nicht mehr UpToDate. Zu vollautomatischen Werken kann ich nix zu sagen. Für mein dafürhalten ist die Technik noch nicht weit genug. Aber halbautomatisch wird praktiziert und zwar nicht zu knapp. Besonders im Belletristischen Bereich.
Das Thema ist wirklich sehr interessant. Solltest dich mal einlesen...;)

Verteufel nich gleich was du nich kennst. Warten wirs ab was die Zukunft dazu bringt. Vielleicht haben wir irgendwann auch sowas wie den Holodoc aus Voyager. Einen künstlich, Holographischen Menschen der kreative Holoromae schreibt...:)

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samuel

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653

Samstag, 10. November 2018, 22:56

Ich glaube, so wirklich einig werden wir uns da wohl nicht. Muss nochmals darüber nachdenken.

Aber mal etwas anderes...

Bin in den letzten Monaten über mein Schatten gesprungen und habe, sage und schreibe, über 100 Bücher aussortiert. Nicht viel, wenn man weiß, wie viel ich mir pro Jahr zulege, aber immerhin.
Platzprobleme haben mich praktisch dazu gezwungen, mehrmals meine Regale durchzugehen und gnadenlos zu durchsuchen.

Welche Bücher hast du noch nie gelesen und welche interessieren dich davon wirklich?
Welche Bücher waren gut, liest du aber nie mehr wieder?
Welche Bücher waren schlecht? Welche interessieren dich nicht mehr?
Welche sind veraltet?
Welche Bücher habe ich durch thematisch detailliertere und ausführlichere ersetzen können?

Jedenfalls habe ich jetzt wieder etwas Luft und die Bücher-Telefonzelle, das Antiquariat der Straße, die Nachbarn und Familie ein wenig zusätzliche Lektüre.

Jetzt ist erst einmal Schluss.
Künftig entscheide ich direkt nach dem Lesen, was bleiben darf, was nicht.
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samuelclemens

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654

Samstag, 10. November 2018, 23:55

Ja, sowas is immer schwer. Muss aber auch mal sein...
Hab mir sagen lassen: Alles was man seit einem Jahr nicht mehr angerührt hat kann eigentlich raus aus der Wohnung. Im Notfall halt auch n Lagerraum anmieten. Die effektiven Lagerhaltungskosten pro Quadratmenter dürften immer noch weit unter der der Wohnung liegen.
Ich selbst habe schon vor Jahren meine vollen Bücherregale (die Bücher, nicht die Regale ;) nach und nach entsorgt und bin fast vollständig auf digital umgestigen. Wenn man sich daran gewöhnt hat ist es einfach nur noch herrlich mit seiner gesammten Bibliothek rumzulaufen.
Im alter wird man halt pragmatischer.
Hat aber den nachteil das ich jetzt Bücher sehr viel schneller abbreche wenns mir nicht gefällt. Nebenbei bemerkt nutze ich gerne mehrere Onleihen und frei verfügbares Material, Selfpublishing usw. Sogar früher bei Printbüchern hab ich auch eher die Stadtbibliothek genutzt bevor ich kaufe.
Ich lese Bücher prinzipiell nur einmal und ab da sind sie für mich als Objekt uninteressant oder/auch wertlos. D.h. bis auf eine Handvoll Exemplare die ich aus nostalgischen Gründen behalten habe.
Diese "heiligsprechung" des Mediums Buch ans sich habe ich nie wirklich nachvollziehen können. Wenn es niemand haben will kann man es ruhig wegwerfen. Es ist letztenendes nur bedrucktes Papier. Zeitungen werfen wir auch täglich tonnenweise weg und noch nie ist deswegen irgenjemand auf die Barrikaden gegeangen. Der inhalt ist für mich schützenswert, nicht das Medium an sich.

Selbst meine DVD Sammlung habe ich eingedampft. Aufgrund des extremen Werteverfalls habe ich aber die Scheiben selber behalten und nur die Cover in einem Ordner untergebracht. Und selbst den Kauf neuer Scheiben in BD Form verkneie ich mir wo es nur geht. Nicht nur um Geld zu sparen...
Die Hüllen habe ich bis auf einige Ausnahmen weggekloppt. Von 5 Klappkisten auf eine geschrumpft.... :cool:

Nüchtern betrachtet braucht man 90% des Krempels das rumliegt oder man Jahrelang angesammelt hat einfach nicht mehr.
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samuel

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655

Sonntag, 11. November 2018, 00:26

So radikal bin und werde ich nicht. Ich liebe meine Bibliothek und möchte auch weiterhin Bücher in haptischer Form um mich haben. Ich liebe es, an meine Regale zu gehen, über die Buchrücken zu streichen, das eine oder andere Werk herauszunehmen, aufzuklappen, daran zu riechen und einzelne Kapitel oder Abschnitte wieder zu lesen. Ich möchte das vor mir sehen und nicht nur Dateien verwalten. Ich liebe auch das Platzproblem und die Frage, wohin mit den Büchern, dass sind doch gerade die Freuden, die das Leben mit Büchern ausmachen. Ich frage mich immer, was stattdessen in den Wohnungen stehen soll, wenn es keine Bücher mehr gibt und man auch keine Zeit für z.B. ein Haustier hat, was die Gemütlichkeit in eine Wohnung hineinbringen könnte. Sollen wir alle in kahlen Räumen leben, die gleich aussehen und kalt von einem großen Bildschirm dominiert werden, von den man aus sich berieseln lassen kann? Ich finde das eine schreckliche Vorstellung. Ein abgelegtes Buch auf den Wohnzimmertisch, ein chaotisches Bücherregal mit unterschiedlichster Literatur macht für mich einen Ort erst zu einem wohnlichen Zuhause. Zeig mir deine Bücherregale, und ich erfahre so viel über dich. Zeig mir deine E-Book-Reader, und ich sage dir, welcher Konzern so viel über dich weiß. In meinen Büchern habe ich noch kein Chip oder ähnliches entdecken können.

An Technik habe ich kein Spaß, an Büchern aus Papier erfreue ich mich aber tagtäglich. Ohne sie bin ich nichts und will ich nicht sein.

Ich habe Bücher aussortiert, weil sie veraltet sind, weil sie nicht literarisch sind oder meinen Erwartungen nicht entsprochen haben, mich nicht begeistern konnten.
Der Platzmangel war auch akut, okay. Aber ich wollte deswegen diesen Platz für qualitativ höhere Bücher freiräumen. Diese werden weiterhin aus Papier sein.
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samuelclemens

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656

Sonntag, 11. November 2018, 08:52

Ich lese zwar gern, aber zelebriere nicht das sammeln von Büchern. Bis vor kurzem habe ich wie gesagt stattdessen DVDs und BDS gesammelt. Deshalb steht die Bude auch nicht leer mit kahlen Wänden :rolleyes: Und das was du mit Büchern machst, machen andere halt mit einem beliebig anderen Sammelobjekt. Lesen und sammeln sind zwei verschiedene Dinge finde ich. Andere Sammeln Turnschuhe die man niemals anziehen darf weil sie sonst an wert verlieren. Oder Comics uns Spielfiguren die man auch niemals öffnen darf. Ich fand das immer hirnrissig...
Auch über dich wissen die Konzerne genauestens Bescheid. Ich gehe nicht davon aus das du all deine Bücher in der Buchhandlung kaufst und Bar bezahlst. Auf dem Reader benutze ich nebenbei eh keine Shops oder irgendwelche onlinegebundenen synch Clouds und dergleichen.
Neben Platz ist natürlich auch das finanzielle ein Problem. Bedenkt man das ein durchschniþliches, aktuelles Buch im regulären Handel wegen der Buchpreisbindung oft sogar mehr kostet als eine BD und meist auch nur einmal oder bestenfalls alle Schaltjahre mal ein kurzer Blick eingeworfen wird...muss man sich irgendwann die Frage nach dem Kosten nutzen Verhältnisse stellen.
Wer nicht soviel Geld hat muss oder sollte die teilweise astronomischen Mietkosten pro Quadratmeter Wohnung einberechnen.
Und eins sollte man auch nicht vergessen oder ausser acht lassen. Was passiert mit der Sammlung im Falle des Falles? :rip:
Wenn man mal miterlebt hat wie Nachbars Wohnung ausgeräumt wurde und radikal alles was nicht nach schnellem Geld ausschaut in den Container vorm Haus gleich ausm Fenster flog überlegt man sich schon was man wirklich so braucht.
Ich persönlich brauche keine vollen Bücherregale als Deko.
Vielleicht was für dich? :D
https://www.houzz.de/ideabooks/55144880/…erregal-tapeten
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samuel

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657

Sonntag, 11. November 2018, 10:24

Gehe tatsächlich bevorzugt in den Buchhandel und nutze Portale wie Amazon.de, buecher.de etc., so gut wie gar nicht mehr. Die meisten Bücher beziehe ich direkt von den Verlagen und ein- bis zwei Mal pro Monate statte ich meinen Lieblingsbuchhandlungen einen Besuch ab. Inzwischen ist die Aufteilung etwa 60-65 direkt bei den Verlagen, 30 % im Buchhandel und der Rest diverse Online-Portale. So lange ich mich nicht in finanzielle Schwierigkeiten bringe, so lange das Geld am Ende des Monats reicht, so lange kann, will und werde ich Geld auch für mein Hobby ausgehen. Wer rechnet das denn gegen? Ich kann durchaus sparen und tue dies auch, vergesse dabei aber nicht zu leben. Ich habe schließlich erst einmal nur eines.

Ich lese und sammle, aber das Lesen steht im Vordergrund. Trotzdem bin ich, wenn es um Bücher geht, eher traditionell. Und auch jemand, der Tassen oder Keramikfiguren sammelt, der beschäftigt sich sicher damit, mit ihrer Geschichte z.B. und er/sie verwendet dafür gerne den zur Verfügung stehenden Platz. Ob und wie das Sinn macht, sei dahin gestellt, es muss ja nur für einem selbst Sinn ergeben. Wenn ich daran denke, was mit den Büchern alles passiert, wenn ich nicht mehr bin, bringe ich mich nur um den Schlaf. Ich lebe und ich bin gesund. Kommt eines Tages der Zeitpunkt, an den ich nicht mehr so kann, wie ich will, ist es eben so. Bis dahin möchte ich aber leben. Und dazu gehören für mich Bücher. Irgendeine Passion braucht man.

Und ja, die Tapeten sind toll.

Dieses hier habe ich mir letztens bestellt. Von Lovenberg ist Literaturkritikerin, Jurorin bei verschiendenen Bücherpreisen und selbst Autorin.
Ich bin gespannt, was sie zum Thema, denn das kommt auch darin vor, zu sagen hat.

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