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samuelclemens

Herrscher über Raum, Zeit und Materie

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Samstag, 10. Februar 2018, 23:17

Ich denke das es eher das gegenteil der fall ist wenn man selber am Filmset mit dabei ist. Das nimmt eine ein ganzes stück der illusion der Filmwelt. Bei erwachsenen Darstellern und Mitarbeitern am Filmset ist es sogar noch gravierender.
Das ist wie bei einer Zaubershow, wenn man sieht wie es geacht wird ...

Was Young Sheldon angeht denke ich immer noch das es hauptsächlich am alter der Figur liegt. Bei einem erwachsenen oder wenigstens einem Teenager nimmt man solch spleenige Verhaltensweisen anders wahr als bei Kindern. Das kommt nur selten sympathisch rüber.
Kann auch daran liegen das man bei Kindercharakteren einfach kein so differenzierten Charakterbild gewohnt ist. Sprich, sie sind normalerweise einfacher gestrikt und umgänglicher.

Mal ehrlich, wer wollte sich schon mit so einem Typen wie Sheldon herumschlagen?
Als erwachsenen können wir uns über Sheldon gut amüsieren trotz oder gerade wegen seiner interressanten, verrückten Persönlichkeit. Aber die wenigsten würden sich mit so jemandem anfreunden wollen. Aber als Kind können oder wollen wir nicht von uns sagen das wir dieses Kind genauso umtauschen wollten wenn wir es könnten.
Wir mögen doch auch alle möglichen Antihelden und A*löcher im Film, weil sie eben interresant und/oder witzig sind. Aber im echten Leben würden wir einen Dr. House nur dann aufsuchen wenn wir gerade am verre**en sind...
Interessant ist meist eben auch unangepasst, unangenehm und schwierig. So ein Bild wollen die meisten eben nicht von Kindern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »samuelclemens« (10. Februar 2018, 23:40)

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samuel

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62

Sonntag, 11. Februar 2018, 11:13

Ihr solltet euch mal bitte mit Asperger-Autismus auseinandersetzen und zwar in all seinen zahlreichen Schattierungen. Im echten leben werden Asperger-Autisten z.B. in vielen IT- und anderen technischen Firmen eingesetzt, wenn es um problemfindung und lösung der selben geht. Firmen wie SAP oder Siemens suchen direkt nach solchen Leuten, da die einen anderen Blick für solche Dinge haben, sich darauf konzentrieren und Lösungsstrategien bis ins detail entwickeln können. Auch in der medizinischen Forschung (und ich meine nicht testpersonen) sind die leute gefragt, aber auch in immer mehr Firmen, die einfach menschen haben möchten, die sich gut in eine Thematik einarbeiten und spezialisieren können. Über die so gewonnene berufliche Reputation und damit verbundenen erfolg kommt dann auch die Anerkennung und der Erfolg im Privaten, der sich allerdings auch für Asperger anders definiert. Die benötigen nicht die Anerkennung der großen Masse, einige wenige sind ausreichend. Wenn ihr mehr darüber wissen möchtet, gerne mich mal privat fragen.
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