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samuel

www.findosbuecher.com

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461

Mittwoch, 11. Januar 2017, 22:41

@samuel: Also, irgendwie scheint das Buch ja dochden richtigen Effekt bei dir auszulösen. Sollte ein Thriller ja nicht gerade starke Emotionen wecken und einen psychologisch durch die Mangel drehen!? :wech:
Ich bin kein Psycho. Zumindest hat mein Spiegelbild das noch nicht behauptet. :silly:

Die hätten einen kleinen Cole Sear (The Sixth Sense) aus dem Protagonisten machen können aber Jamie ist nicht mal ein leichter abklatsch.
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Prometheus

Dr. Hasenbein

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462

Mittwoch, 11. Januar 2017, 23:41

Mit Spiegeln wär ich sowieso immer vorsichtig. :cool: :D

https://youtu.be/vorNd01E4ak?t=93
Vive et alios sine vivere!

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Jonny

Torwächter

Registrierungsdatum: 2. Mai 2011

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463

Donnerstag, 12. Januar 2017, 00:06

Mit Spiegeln wär ich sowieso immer vorsichtig.
Dein Profilbild steckt dich wohl an, bald bist du genauso vorsichtig und schreckhaft wie Häschen... :lol: Solange man keinen Spiegel zerschägt oder Bloody Mary dreimal in einen sagt, ist doch meistens alles ganz harmlos. :)
Gruß Jonny :sun:
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Prometheus

Dr. Hasenbein

Registrierungsdatum: 10. August 2007

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464

Donnerstag, 12. Januar 2017, 00:11

Nein, es ist doch ein tapferes Häschen, das sich sogar mit einem ausgewachsenen Wolf anlegt. Aber wahrscheinlich halfen ihm die magischen Pilze dabei, die es mit Rotkäppchen sammelte. :D :lol:
Vive et alios sine vivere!

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ferrari

Lebende Foren Legende

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465

Sonntag, 19. Februar 2017, 11:08

Neil Smith - Das Leben nach Boo

[attach]55515[/attach]
(mit 11 verschiedenen Covern)

Handlung und Schauplatz sind außergewöhnlich: "Das Leben nach Boo" spielt im "Himmel für 13-Jährige". Oliver Dalrymple ist dort nach einer Schießerei an seiner Schule gelandet. Ein Roman über Freundschaft, Rache und die Kraft zu vergeben.

Die Handlung

Dieser Roman ist mal wieder etwas für die Freundinnen und Freunde außergewöhnlicher Handlungen und Schauplätze. Denn seine Geschichte spielt zum größten Teil im "Himmel für 13-Jährige". Wenn auch nur für 13-Jährige aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Man vermutet übrigens, dass es auch überirdische Plätze für 13-Jährige aus anderen Nationen gibt. Irgendwann fliegt zum Beispiel ein großer, sehr asiatisch anmutender Papierdrache über die "mehrere Stockwerke hohe" Begrenzungsmauer. Irgendwo in der Nähe zum US-amerikanischen Himmel dürfte sich also der Himmel für die chinesischen 13-Jährigen befinden.

Der kanadische Autor Neil Smith hat sich dieses durchaus merkwürdige Szenario ausgedacht. Er spricht übrigens eher von einem Ort des "Nachlebens". Denn allzu himmlisch geht es nicht zu in dieser großen Stadt. Süßigkeiten gibt es hier nicht – dafür jede Menge, sagen wir mal, "Gutmenschen", die den anderen Bewohnern hier ihre Lebensweise aufdrücken. 50 Jahre lang lebt man als 13-Jähriger an diesem Ort, reift nur innerlich, an Seele und Verstand – körperlich bleibt man so gut wie unverändert.

Oliver Dalrymple (in seinem irdischen Wohnort Chicago nannte man ihn wegen seiner sehr hellen Haut und seiner hoch stehenden Haare "Boo", denn sein Äußeres hat wohl insgesamt etwas Gespensterhaftes) ist einer der Bewohner dieses "Nachlebens". Seit er an seiner Schule, vor dem Schließfach stehend und das Periodensystem auswendig lernend tot umgefallen ist. Er selbst vermutet, sein Tod habe etwas mit seinem Herzfehler zu tun gehabt. Recht bald jedoch stellt sich heraus: Oliver ist im Zuge einer Schießerei ums Leben gekommen.

Denn kurz nach seinem Erscheinen an dem Ort seines "Nachlebens" folgt ihm Johnny Henzel nach, ebenfalls 13 und ebenfalls Schüler an dieser Schule in Chicago – und gleichermaßen erschossen von einem sogenannten "Gunboy". Ab sofort geht es auch um die Frage: Wer ist dieser Gunboy? Und - da er angeblich auch bei dieser Schießerei ums Leben gekommen ist – ist er auch hier am Ort des "Nachlebens", im "Himmel für 13-Jährige" angekommen? Die Recherchen dazu gestalten sich durchaus schwierig. Denn gerade im Gedächtnis der durch brutale Umstände ums Leben gekommenen Jugendlichen gibt es große Lücken.

Die Bewertung

Bei der Lektüre wird schnell klar: Dieses Buch können sowohl Eltern als auch ihre jugendlichen Kinder lesen. Selbst wenn der Verlag es nicht ausdrücklich als "Jugendbuch" anbietet. Autor Neil Smith teilt jedenfalls mit, dass "Boo" (bereits 2015 auf dem amerikanisch-kanadischen Buchmarkt veröffentlicht) inzwischen schon als Schullektüre für 14-Jährige benutzt wird.

In der Tat erinnert vieles in diesem Text an das legendäre Buch "Herr der Fliegen" von William Golding. Jener mehrfach verfilmte Klassiker, im dem Kinder und Heranwachsende ebenfalls ganz auf sich alleine gestellt sind, ohne Erwachsene, und auch hier geht es um die den Menschen früh innewohnende Gewaltbereitschaft. In "Das Leben nach Boo" gibt es einen ziemlich undemokratischen Prozess, ein ziemlich unheimliches Gefängnis und um furchtbare Sanktionierungen. Es stellt sich die Frage, ab wann der verständliche Wunsch nach Rache in Richtung Wahnsinn driftet und ob das nicht auch zu verhindern wäre. In der himmlischen Stadt für 13-Jährige aus den USA leben übrigens jede Menge Opfer von Gewaltverbrechen, die auf Rache sinnen.

Johnny entscheidet sich letztlich für einen anderen Weg. Daheim in Chicago war er ein "Nerd“. Ein Außenseiter ohne Freunde, ohne richtigen Kontakt zu Gleichaltrigen, der gepiesackt und sogar misshandelt wird. Die beginnende Freundschaft zu Johnny, die selbst einen schlimmen Verdacht übersteht, bietet die Chance auf Heilung.

Quelle: WDR2

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Meines Erachtens ein wirklich lesenswertes Buch.

ferrari
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samuel

www.findosbuecher.com

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466

Sonntag, 19. Februar 2017, 15:02

Weder auf der Verlagsseite noch auf der Seite von Amazon kann ich auswählen, welches Cover ich haben möchte. So bleibt es wohl eine Überraschung, wenn man das Buch bestellt.
Ich frage aber den Verlag, so ich ihn auf der Buchmesse finde, ob es eine Möglichkeit gibt, das zu beeinflussen.

Habe schon von dem Buch gehört, da ich aber im Moment noch ein klein wenig Lesestoff besitze (30 ungelesene Bücher *hust*), das erst einmal auf die Wunschliste getan.
Dank dir, rutscht das jetzt ein ganzes Stück weiter nach oben. Auch, wenn ich schon ein paar Kritikpunkte habe, vorab.

Ein Himmel nur für 13-jährige würde ja bedeuten, dass man seine lieben Verwandten nicht mehr wiedersieht, wenn sie ihrerseits in den Himmel kommen, da ja jeder seinen eigenen hat.
Für jeden gläubigen Menschen muss das doch eine grauenvolle Vorstellung sein. Warum überhaupt diese Trennung, wobei es ja die Trennung zwischen Hautfarben und Herkunft offiziell nicht mehr gibt, in der Realität aber schon.
Wenn auch ganz anders als noch vor einigen Jahrzehnten.

Wie hast du den Schreibstil empfunden? Ist der Roman differenziert? Entwickeln sich die Protagonisten weiter?
Ist der Handlungsverlauf schlüssig oder driftet er ins Absurde ab?
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samuelclemens

Herrscher über Raum, Zeit und Materie

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Danksagungen: 3

Wohnort: Wo immer ich meinen Umhang fallen lasse!

467

Sonntag, 19. Februar 2017, 15:26

Ein Himmel nur für 13-jährige würde ja bedeuten, dass man seine lieben Verwandten nicht mehr wiedersieht, wenn sie ihrerseits in den Himmel kommen, da ja jeder seinen eigenen hat.
Für jeden gläubigen Menschen muss das doch eine grauenvolle Vorstellung sein.

Das ist doch nur ein erzählerisches Werkzeug um ein "Herr der Ringe" ähnliches in sich abgeschlossenes Ökosystem zu erzeugen in dem die Protagonisten agieren sollen oder müssen.
Da gibt es viele Beispiele für solche Szenarien. Obwohl man dann meist ein alterschnitt zwischen Pubertät und junge Erwachsene vorfindet.
Aber die Idee die Kids 50 JAhre lang mitten in der schlimmsten Pubertätsphase schmoren zu lassen...das is nich der Himmel sondern die Hölle... :smile018:
Denn ohne Physische Entwicklung kann auch der Geist nicht reifen, wie es weiter oben hieß!

Und wer weiss ob die sich wirklich im Nachleben befinden, geschweige denn wirklich gestorben sind! :gruebel:
Ich erinnera da nur mal an die Flusswelt Bücherreihe!

Hört sich auf jeden Fall nach einem interessanten Titel an. Jedoch Preislich jenseits von Gut und Böse. Hoffma mal das die Onleihe das mal ins Sortiment aufnimmt!
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Pauly

Imperator

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468

Dienstag, 2. Mai 2017, 19:08

@ferrari

danke für den Hinweis.
Ich habe das Buch auf meiner Pendeltour zwischen Hamburg und Kiel nun gelesen (E-Book).
Ich finde es gut geschrieben und das Ende fand ich auch gut, jedenfalls nicht vorhersehbar.
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Damiano

Torwächter

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469

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:32

Hallo zusammen, es ist wieder ein neues Jahr angebrochen. 2017 habe ich folgende 58,5 Bücher gelesen:

André Kubiczek - Skizze eines Sommers

Wytske Versteeg - Boy

Aharon Appelfeld - Ein Mädchen nicht von dieser Welt

Nathan Hill - Geister

Arjen Lubach - Der fünfte Brief

Becky Albertalli - Nur drei Worte

Mechtild Borrmann - Trümmerkind

T.C. Boyle - Die Terranauten

Hanya Yanagihara - Ein wenig Leben

Bret Anthony Johnston - Justins Heimkehr

Iain Levison - Gedankenjäger

Ralph Hammerthaler - Kurzer Roman über ein Verbrechen

E. O. Chirovici - Das Buch der Spiegel

Cameron Bloom & Bradley Trevor Greive - Penguin Bloom

Anthony McCarten - Licht

Lutz Seiler - Kruso (abgebrochen)

Rudolph Herzog - Truggestalten

Alex Gino - George

Stephan Lohse - Ein fauler Gott

Christian Duda - Gar nichts von allem

Clemens Meyer - Die stillen Trabanten

Marcel Möring - Modellfliegen

Bjarte Breiteig - Meine fünf Jahre als Vater

Arno Frank - So, und jetzt kommst du

Lukas Bärfuss - Hagard

Fabio Geda / Marco Magnone - Staubgeboren - Die Stadt der Vergänglichen

Thomas Glavinic - Der Jonas-Komplex

John von Düffel - Klassenbuch

Paul McVeigh - Guter Junge

Hari Kunzru - White Tears

Harper Lee - Wer die Nachtigall stört…

Wolfgang Herrndorf - Sand

Harper Lee - Gehe hin, stelle einen Wächter

Zoë Beck - Die Lieferantin

Herbert Günther - Der Widerspruch

Nicholas Searle - Das alte Böse

Roman Ehrlich - Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens

Hanne Ørstavik - Liebe

Doron Rabinovici - Die Außerirdischen

Leila Slimani - Dann schlaf auch du

Matteo Walch - Matteo und die Murmeltiere

Donato Carrisi - Der Nebelmann

Heine Bakkeid - ...und morgen werde ich dich vermissen

Anonyma - Das Inzest Tagebuch

Wulf Dorn - Die Kinder

John Boyne - Der Junge auf dem Berg

John Grisham - Das Original

Jérémy Fel - Die Wölfe kommen

Friedrich Ani - Ermordung des Glücks

Stephen King - Das Mädchen

Lize Spit - Und es schmilzt

Ben McPherson - Die Spur der Lügen

Robert Harris - München

Mark Riebling - Die Spione des Papstes

Lindsey Lee Johnson - Der gefährlichste Ort der Welt

Pierre Lemaitre - Drei Tage und ein Leben

Benjamin Cors - Gezeitenspiel

Max Meier-Jobst - Die Sache mit Peter

Max Meier-Jobst - Das Erwachen der Unschuld

Da ich bei den letzten beiden nicht ganz neutral bin, nehme ich sie mal aus der Wertung und möchte euch meine drei Lieblingsbücher des Jahres präsentieren:

1) Stephan Lohse - Ein fauler Gott (bitte unbedingt und ganz ganz dringend lesen - das wunderbarste Buch, das ich seit langer Zeit lesen durfte)
2) Harper Lee - Wer die Nachtigall stört (wie konnte das 40 Jahre an mir vorbeigehen?)
3) André Kubiczek - Skizze eines Sommers (brachte mich dazu, mir die erste Lederjacke meines Lebens zu kaufen)

Abgebrochen habe ich Lutz Seilers Kruso, weil ich irgendwann einfach nicht mehr damit zurechtkam. Im wahrsten Sinne des Wortes durchgequält habe ich mich durch Yanagiharas Ein wenig Leben, den ich für überschätzt halte.

Vielleicht weckt der eine oder andere Titel ja euer Interesse.

Liebe Grüße

Damiano
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samuel

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470

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:44

Ich bin so begeistert von Yanagiharas "Ein wenig Leben". Das Buch hat mich doch wirklich nachhaltig beeindruckt. Festzustellen bleibt, dass wir nur ganz wenige Schnittmengen haben. Immerhin habe ich 2017 Stephen King zum ersten Mal gelesen und von Boyle liegen immerhin "Die Terranauten" schon auf den SUB. "Der Junge auf den Berg" war absolut beeindruckend, was der Autor bei mir aber auch damals schon mit "Der Junge im gestreiften Pyjama" geschafft hatte. In sofern hatte ich nichts anderes erwartet. McVeigh liegt zumindest noch auf meiner Wunschliste.
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Damiano

Torwächter

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471

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:57

Ich weiß, bei "Ein wenig Leben" waren viele Menschen so begeistert wie du. Mein Freund hat den Roman beispielsweise direkt nach mir gelesen und obwohl er zwischenzeitlich ein wenig genervt war, konnte ich ihn nicht davon überzeugen, dass wir dieses Buch wieder verkaufen. Es hätte ihm aufgrund der Figuren zu leid getan. Also hat auch bei ihm das Positive im Vordergrund gestanden. Ich hatte vor allem ein persönliches Problem mit der Figur Jude. Aber jetzt bitte nicht sagen, ich hätte kein Herz ;-) .

"Der Junge auf dem Berg" fand ich auch sehr gelungen. McVeigh und die Terranauten waren in meinen Augen lesenswert, aber keine Kracher.

Aber lieber Samuel, jetzt lies doch bitte wenigstens in "Ein fauler Gott" mal rein. Mit "Ben" erwartet dich die liebenswerteste Jungenfigur der Literaturgeschichte seit Damian in "Millionen".

Ich war zumindest ganz hin und weg.
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samuel

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472

Dienstag, 2. Januar 2018, 18:02

Aber lieber Samuel, jetzt lies doch bitte wenigstens in "Ein fauler Gott" mal rein. Mit "Ben" erwartet dich die liebenswerteste Jungenfigur der Literaturgeschichte seit Damian in "Millionen".
Ist notiert. :)
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Ender

Torwächter

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473

Freitag, 5. Januar 2018, 23:56

Der Film "Kästner und der kleine Dienstag" hat mein Interesse an diesem Schriftsteller neu geweckt.

[attach]56883[/attach]

Erich Kästner erzählt für Kinder, wie es in seiner Kindheit im Kaiserreich war.
"Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen
sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann
wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und
Kind bleibt, ist ein Mensch."


Ender
Europa ist unser aller Zukunft. Wir haben keine andere.
Hans-Dietrich Genscher
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Eumenes

Hüter des Lichts

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474

Samstag, 6. Januar 2018, 14:26

Wie vieles, das Kästner schrieb, ist auch diese Aussage heute genauso richtig, wie sie es damals war.

Allerdings ... wenn man sich die heutigen Erwachsenen so anschaut, würde sich nach dieser Definition die Anzahl derjenigen, die als Menschen bezeichnet werden können, erheblich reduzieren.
They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
(Benjamin Franklin)
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Ender

Torwächter

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Wohnort: Enderversum

475

Samstag, 6. Januar 2018, 14:56

Wie wahr, Eumenes, wie wahr!

Ender
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samuel

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476

Samstag, 6. Januar 2018, 18:18

Habe festgestellt, dass ich nur relativ wenige Kinderbücher von Kästner besitze, von den Verfilmungen auch nur einen Bruchteil kenne, zwar gesehen habe aber kaum mein Eigen nennen kann. Zu der Aussage von Kästner, nun ja, auch er wurde nach dem Krieg zu oft nur auf seine Rolle als Kinderbuchautor reduziert, der er nicht nur war. Das hat ihm auch nicht gut getan und gerecht wurde es ihm auch nicht. Wenn mich mal eine Gesamtausgabe seiner Werke überzeugt, werde ich sie mir aber sicher zulegen und dann Stück für Stück lesen. Ich suche schon...
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samuel

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477

Dienstag, 6. Februar 2018, 20:54

Aber lieber Samuel, jetzt lies doch bitte wenigstens in "Ein fauler Gott" mal rein. Mit "Ben" erwartet dich die liebenswerteste Jungenfigur der Literaturgeschichte seit Damian in "Millionen".


Ich habe es nun bei mir bereit liegen. Ich lese jetzt noch etwas anderes, und dann, mal sehen.
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Damiano

Torwächter

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478

Mittwoch, 7. Februar 2018, 18:56

Du machst Fortschritte ;-)
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