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Prometheus

Dr. Hasenbein

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41

Donnerstag, 5. Juli 2012, 19:28

Biiiiiiieeeetööööölllll... :S ^^ Wenn jemand keine Horrorfilme mag, dann mag er keine Horrorfilme und so seh ich das hier ähnlich. Es bleibt natürlich dir überlassen ob du dir den Film ansehen willst oder nicht...ich spreche nicht für dich. :)
Vive et alios sine vivere!

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Yodler

Lichtgestalt des Forums

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42

Donnerstag, 5. Juli 2012, 19:50

Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus einer wenig schmeichelhaften Kritik:

Zitat

I damn well ought to be able to see what apparently every other critic is able to spot in Michael, but the closer I look, the more I can only find a director who has nothing insightful to say about his subject matter, and no real desire other than to express his immense disdain for people who go to watch movies.

Zitat

(meine) Übersetzung: Ich müsste es doch eigentlich schaffen, genau das in "Michael" wahrzunehmen, was offenbar jeder andere Kritiker sehen kann. Aber je mehr ich mich mit dem Film beschäftige, desto eher habe ich den Eindruck, dass der Regisseur nichts tiefgründiges zu diesem Thema zu sagen hat und nur eines will, nämlich seiner riesigen Verachtung für Leute Ausdruck zu verleihen, die einfach nur einen (Unterhaltungs-)Film sehen wollen.
http://antagonie.blogspot.de/2011/10/cif…schleinzer.html


Aber ich kann mir durchaus vorstellen, warum manche Menschen sich den Film anschauen wollen. Man denkt sich: so bin ich nicht, das was der da macht, würde ich selber nie tun. Also verhilft einem der Film bei all der Abscheu auch zu einem "positiven Feedback" (auch wenn das der Regisseur mit seinem pseudo-intellektuellen Geschwafel natürlich nicht zugeben würde).

Zitat

Minifant: Die psychopathische Neigung des österreichischen Films schlägt wieder zu!
Dass es einige österreichische Filmemacher gibt, die sich in der Welt des "Feel-bad-cinemas" eine Art Nische geschaffen haben, mit der sie ihr Geld auch im internationalen Rahmen verdienen können, habe ich ja schon vor Monaten angemerkt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yodler« (5. Juli 2012, 19:57)

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Prometheus

Dr. Hasenbein

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43

Donnerstag, 5. Juli 2012, 20:05

Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus einer wenig schmeichelhaften Kritik:

Zitat

I damn well ought to be able to see what apparently every other critic is able to spot in Michael, but the closer I look, the more I can only find a director who has nothing insightful to say about his subject matter, and no real desire other than to express his immense disdain for people who go to watch movies.

Zitat

(meine) Übersetzung: Ich müsste es doch eigentlich schaffen, genau das in "Michael" wahrzunehmen, was offenbar jeder andere Kritiker sehen kann. Aber je mehr ich mich mit dem Film beschäftige, desto eher habe ich den Eindruck, dass der Regisseur nichts tiefgründiges zu diesem Thema zu sagen hat und nur eines will, nämlich seiner riesigen Verachtung für Leute Ausdruck zu verleihen, die einfach nur einen (Unterhaltungs-)Film sehen wollen.
http://antagonie.blogspot.de/2011/10/cif…schleinzer.html


Absolut perfekte Beschreibung für einen Haneke(like) Film. :lol:
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Brundibar

Lebende Foren Legende

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44

Freitag, 6. Juli 2012, 23:40

Na aber Hallo! Da scheint der Film ja genau das geschafft zu haben was dem Macher wohl am Herzen lag! Zu poralisieren! Hier gehen die Meinungen auseinander wie nix gutes 8o Und alle haben auf ihrer Art Recht! Sicher ein sehr unbequemes Machwerk, das man nicht unkommentiert stehen laßen kann! Und ich für mein Teil distanziere mich mal von meinen Satz : "Wie kann einer der vorgibt Jungen zu lieben, so lieblos sein!" Da stimm ich dir zu, Minifant! Das hab ich unglücklich formuliert! Eigentlich müßte es heißen: "Wie kann ein Mensch überhaupt ohne Liebe sein!" So ganz ohne Mitleid, ohne Verständnis! Aber solche emotionalen Krüppel gibt es in allen Gesellschaftsschichten! Und das scheint Hanecke wie auch Schleinzer am meisten zu faszinieren!
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Prometheus

Dr. Hasenbein

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45

Samstag, 7. Juli 2012, 05:09

Zitat

Zu poralisieren!


Also moralisieren und polarisieren zugleich, wie? :D

Zitat

Eigentlich müßte es heißen: "Wie kann ein Mensch überhaupt ohne Liebe sein!"


Das kann man so jetzt aber auch nicht formulieren, es gibt Menschen, die ihre Liebe nicht zum Ausdruck bringen können wie "normale" Menschen, diverse Formen von Autismus und ähnliches kommen mir da in denn Sinn und die tun so etwas auch nicht. Allerdings stellt sich die Frage, geht es hier primär ÜBERHAUPT um Liebe? Geht es um Hass, ein Hass auf das Gute/das Leben (Kind) oder gar ein projektiver Selbsthass, der sich in der eigenen Kindheit manifestierte? Diese kühle und berechnende Art, ist bereits nicht mehr abnorm, das ist krankhaft und da stößt die Psychologie und der normale Menschenverstand auf seine Grenzen, das ist ein Fall für die erweiterte Psychiatrie.

Die Leute verwechseln das aber gerne mit Menschen, die Jungs wirklich lieben und stellen sie gerne mit solchen pathologischen Fällen auf eine Stufe, aber ein Mensch der wirklich Liebe verspürt, wird sich NIEMALS auf so eine grausame Art und Weise profilieren. Andererseits gibt es ewig gestrige Leute die wirklich glauben, jeder Schwule würde AUTOMATISCH auch kleine Jungs verführen oder sich an jeden Kerl ranmachen wollen unabhängig ob dieser auch Schwul oder Hetero ist, aber man denkt ja gerne in Klischees. 8) Es sind ja auch alle "Pleite-Griechen" gleich und man selbst ist um ein soooooo Vielfaches besser. :D Und es kann nicht genug Schubladen geben in denen man denken kann, die wiederum können ja bekanntlich niemals voll genug sein. Darum liest man auch gerne BLÖD-Zeitung, als ob es kein anderes Informationsmedium gäbe.
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Brundibar

Lebende Foren Legende

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46

Samstag, 7. Juli 2012, 07:09

Also moralisieren und polarisieren zugleich, wie? :D
:tongue: Ich und die Grammatik! Aber ich bin gut darin neue Wörter zu kreiern, gel ? :D
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samuel

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47

Samstag, 7. Juli 2012, 12:41

Habe mir gestern den Film gekauft, war preisgesenkt, weil man ihn offenbar loswerden wollte. Inklusive Booklet. War absolutes Glück.
Was man von den Film wohl nicht behaupten kann. Habe mir zuerst das Booklet angesehen, dann die Extras und dann den Film selbst.
Anders herum, hätte ich den Film sicher nicht überstanden.

Ich finde es gut, dass der Regisseur den Jungen nicht im Unklaren darüber gelassen hat, in was für einen Film er mitspielen soll und was
seiner Rolle passiert und ich finde auch die Einbindung der Eltern sehr gut. Das halte ich den Film zu Gute, anders als "Mysterious Skin".

Wurde Chase Ellison nicht darüber im Unklaren gelassen, in was für einen Film er mitspielt? Frage, wie man sich fühlt, wenn man eines Tages
erfährt, was man damals gemacht hat, obwohl man es an sich vielleicht nicht gewollt hätte, wenn man es gewusst hätte?

Der Film "Michael" hat mich tief getroffen und ich musste mehrmals schlucken. Bei solchen Sachen bin ich sehr emotional. Wer nicht?
Ein, sicher diskussionswürdiger und spaltender Film. Gut gemacht. Aber der Film wird sicher eine ganze Weile im Regal stehen, bis ich den
mir je wieder ansehen werde.
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Prometheus

Dr. Hasenbein

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48

Samstag, 7. Juli 2012, 14:36

Also moralisieren und polarisieren zugleich, wie? :D
:tongue: Ich und die Grammatik! Aber ich bin gut darin neue Wörter zu kreiern, gel ? :D


Ich würde an deiner Stelle echt mal beim Duden nachfragen. :lol:
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Jonny

Torwächter

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49

Samstag, 7. Juli 2012, 18:39

Aber der Film wird sicher eine ganze Weile im Regal stehen, bis ich den mir je wieder ansehen werde.
Daher werde ich mir diesen Film wohl auch nicht zulegen. Ich habe ihn im Kino ja damals gesehen und dann hier meine Meinung gepostet, das reicht mir. Wenngleich mich das Bonusmaterial auch interessiert hätte, aber nur dafür lohnt sich der Kauf nicht.
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Prometheus

Dr. Hasenbein

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50

Samstag, 7. Juli 2012, 19:04

So einen Film würde ich mir nie und nimmer im Kino ansehen! Vor allem erstickt dieser Film jegliche Gründe, für die man eigentlich ins Kino geht, im Keim. ^^
Vive et alios sine vivere!

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Jonny

Torwächter

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51

Samstag, 7. Juli 2012, 19:11

Naja, so krass würde ich es nicht ausmalen. :)

Ganz im Gegenteil: Ich bin schon so oft im Kino gewesen und der Saal war oft viel leerer. Von daher hat der Film, eventuell auch durch seine wenigen Kino-Einsätze, schon Publikum gefunden.

Im Kino herrschte eine noch nie von mir beobachtete Spannung unter den Zuschauern. Es war wie das erste Mal Tatort-Gucken im Kindesalter.

Einige dachten, dass es gleich noch viel schlimmer wird und das obwohl die Ausgangslage ja schon schlimm genug war.

Der Film verstand es sehr gut, neue Spannung zu erzeugen und die Lage zu verschärfen, um sie dann kurz danach wieder zu entschärfen.
Das hat schon etwas von einem Thriller, jedenfalls erinnerten die Reaktionen im Kino daran.
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bumblebee08

Entdecker

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52

Dienstag, 10. Juli 2012, 17:45

Michael

Weiß jemand ab wie viel Jahren der film freigegeben wird/wurde ?
Freigegeben für Deutschland ab 16 !
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bumblebee08

Entdecker

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53

Dienstag, 10. Juli 2012, 20:34

Michael

Wer den Film "Michael" gesehen hat, musste sich das Ende des Films selber ausdenken.
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich den Inhalt dieses Films verdaut hatte und noch immer
bin ich an überlegen, ob ich dem Jungen eine Rettung durch Michaels Mutter zumuten mag,
oder nicht. Letztendlich musste er ja recht lange überleben. War genug Nahrung vorhanden,
oder nicht.
Getröstet hat mich, dass das Licht in seinem Verlies brannte, als die Tür endlich geöffnet wurde.
Aber wurde sie auch rechtzeitig geöffnet ?
Der Zuschauer soll sich ja selber den Schluss ausdenken, aber für mich war das Ende des Films
so radikal, dass ich mir einbilde, dass da noch etwas fehlt.
Was denkt Ihr darüber ?
Wie ist Euer Ende des Films ?
Hat der Junge überlebt, oder nicht ?

Wenn ich mir vorstelle, so unendlich lange eingesperrt in solch einen kleinen Raum zu sein, ohne
zu wissen, was los ist, eventuell auch noch ohne Nahrung, dann würde ich durchdrehen.
Aber das ist meine Meinung dazu. Nun interessiert es mich, wie Ihr darüber denkt.
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Jonny

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54

Freitag, 13. Juli 2012, 21:25

Zu deinem ersten Post:

Ich habe in diesem Thread schon am 1. Februar die für Sami traurige Nachricht der FSK übermittelt. :D

Zu deinem zweiten Post:

Im Kino glaubte ich, dass der Junge noch lebte und verstört am Boden lag. Er musste jedoch direkt ins Krankenhaus gebracht werden und dort gab es ein Wiedersehen mit seinen Eltern, die die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten.
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olli15

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55

Freitag, 13. Juli 2012, 21:34

Wie jetzt im Kino ein anderes Ende als auf DVD?
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Jonny

Torwächter

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Freitag, 13. Juli 2012, 21:38

RE: Michael

Wie ist Euer Ende des Films ?
Hat der Junge überlebt, oder nicht ?
Lieber olli15, im Kino war das gleiche Ende wie auf DVD. Aber die Gedanken hatte ich unmittelbar beim Abspann des Films im Kino und nach UNSEREM Ende hat uns bumblebee08 gefragt. :D
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olli15

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57

Freitag, 13. Juli 2012, 21:49

Ach wie blöd von mir :D , Sorry
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samuel

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58

Freitag, 13. Juli 2012, 22:04

Ich habe bumblebee08 schon per PN mein gedachtes Ende geschrieben. Aber ich schreibe es hier noch einmal.

Ich hoffe, dass der Junge überlebt hat, denn Kinder sind unglaublich zäh. Außerdem hat er Zugang zu Wasser, überlebenswichtig. Und er hat Tütensuppen (wenn wir auch nicht wissen, wie viele). Also Möglichkeiten, so lange durchzuhalten, bis jemand kommt, der ihn rettet.
Dennoch glaube ich auch, dass der Junge am Tag seiner Entdeckung fast am Ende seiner Kräfte ist und ins Krankenhaus gebracht werden muss. Dort müsste er natürlich, eingeschlossen den Wiedersehen seiner Eltern, medizinisch so weit betreut werden, bis er wieder gesund ist.
An dieser Sache hat er aber noch Jahre lang psychisch zu knabbern. So denke ich, könnte es enden. Kein Kind hätte es verdient, zu sterben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »samuel« (13. Juli 2012, 22:17)

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Jonny

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59

Freitag, 13. Juli 2012, 22:28

An dieser Sache hat er aber noch Jahre lang psychisch zu knabbern.
Sprich sein ganzes Leben lang. ;)
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bumblebee08

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60

Sonntag, 15. Juli 2012, 09:44

Michael

Zu deinem ersten Post:

Ich habe in diesem Thread schon am 1. Februar die für Sami traurige Nachricht der FSK übermittelt. :D

Zu deinem zweiten Post:

Im Kino glaubte ich, dass der Junge noch lebte und verstört am Boden lag. Er musste jedoch direkt ins Krankenhaus gebracht werden und dort gab es ein Wiedersehen mit seinen Eltern, die die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten.
Vielen Dank Jonny
für Deine Antwort. Nun muss ich mir ganz schnell noch Deinen Bericht vom 1. Februar durchlesen.
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