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Jimbo

Keeper Of The Eleven Keys

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1

Sonntag, 17. Februar 2008, 01:14

DVD: "The Invasion" mit Jackson Bond



"The Invasion", 2007. Bereits im Verleih zu haben, erscheint die Verkaufs-Dvd am 22. Februar.

Eine geheimnisvolle, bedenkliche Epidemie breitet sich von Washington DC über das gesamte Land aus. Das Verhalten der Menschen verändert sich radikal. Völlig gefühlskalt scheinen sie Marionetten einer unsichtbaren Macht zu sein. Die Psychiaterin Carol findet heraus, dass eine genetische Veränderung außerirdischen Ursprungs dafür verantwortlich ist. Fortan setzt sie alles daran, ihren Sohn zu beschützen, der womöglich der Schlüssel dafür sein könnte, die bevorstehende Invasion abzuwenden.

[Quelle: Amazon.de]
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Billy

Torwächter

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2

Montag, 18. Februar 2008, 01:10

der Film scheint ja schon ne bissel älter zu sein. Hab noch nie was von dem gehört.
Aber ma schauen .. wenn ich durch zufall ma de chance hab ihn zu sehen, werd ich dies auch tun :D
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Jimbo

Keeper Of The Eleven Keys

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3

Montag, 18. Februar 2008, 01:35

der Film scheint ja schon ne bissel älter zu sein
Naja... wenn ein Jahr alte Filme schon "älter" sind... - und die deutsche Dvd erst die Tage released wird... :D

Ist schon einer von den "neueren", das muss man mal festhalten... ^^

Aber ob das Anschauen wirklich lohnt, will ich indes mal anzweifeln... eine (englischsprachige) Rezension findet sich hier... :whistling:
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vobis

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4

Montag, 18. Februar 2008, 01:43

Aber ob das Anschauen wirklich lohnt, will ich indes mal anzweifeln...


Lohnt sich nicht. Dieses mittlerweile 3. (katastrophale) Remake zeigt eigentlich nur, wie gut die Vorgänger (1956/78/93) waren.
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Prometheus

Dr. Hasenbein

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5

Dienstag, 18. August 2009, 05:33

Wie ich ja bereits anderweitig angekündigt hatte möchte ich auch zu "The Invasion" etwas schreiben. Letzte Woche habe ich die DVD eingelegt und war eigentlich recht angetan von dieser Verfilmung. Ich muss dazu sagen, ich hatte bisher noch nicht die Möglichkeit die erste Verfilmung von 56 zu sehen, kenne aber sehr wohl die darauffolgenden. Wie man in einem Atemzug sagen kann dass die neueste Verfilmung katastrophal sei, aber die 93er Verfilmung unter "gut" einstuft bleibt mir ein Rätsel.

Zur Verfilmung "Body Snatchers" von Abel Ferrera aus dem Jahre 1993:

Es ist wohl die mit Abstand schlechteste Verfilmung von allen und kann weder Emotion, Spannung noch sonstiges Interesse für die ablaufende Handlung noch deren Charaktäre enwickeln. Darüber hinaus wirkt dieser Film wie ein schlechtes B-Movie Plagiat der Vorgänger. Es mag ja sein, dass die Intention von Regisseur Abel Ferrara ist, die Emotion in seiner Verfilmung fast vollkommen erlöschen zu lassen um deutlich zu machen, dass es wohl keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Menschen (Emotionsträger) und den Menschen-Duplikaten gibt. Aber zuerst einmal sollte es mein Ziel sein als Regisseur überhaupt zu vermitteln, dass so etwas wie Emotion/Menschlichkeit existiert, die uns von diesen "Klonen" unterscheidet und das geschieht hier so gut wie gar nicht. Alle Menschen scheinen bereits emotionslos zu sein, was verstärkt wird durch die Verlagerung des Geschehens auf eine Militärbasis und einer Protagonistin, die scheinbar selbst so ihre psychischen Probleme hat. Es ist manchmal wahnsinnig schwer beide "Lager" auseinander zu halten, im Grunde könnte bereits fast jeder infiziert sein. Bei ihrem "neuen Freund" weiß sie auch nicht so Recht woran sie ist und flüchtet erst einmal vor ihm, Vater-Klon wird ohne groß Nachzudenken von Tochter mehrfach niedergeschossen..gut zu Recht. Irgendwie ist alles sehr undurchsichtig in diesem Film...alle Charaktäre irgendwie unsympathisch...eigentlich gibt es keine Motivation auf ein Überleben diverser Personen zu spekulieren. Warum auch? Der einzige (halbwegs) sympathische Charakter ist das Kind, der kleine Bruder der Protagonistin, nachdem dieser aber erst mal eine lange Zeit (wie schon davor) keine großartige Rolle spielte wurde er kurzer Hand und fies durch ein böses Duplikat ersetzt und eben dann auch bereits aus dem Helikopter geworfen. Nach diesem mehr als fragwürdigen Anti Happy End bleibt gar nichts positives mehr an diesem Film in Erinnerung. Der Rest ist uninteressant. Die Klone und deren "Pflanzenkokone" werden in einem Feuerschwall zum Teufel gejagt...die Protagonistin äußert einen sozialkritischen Satz in etwa "Obwohl ich sie alle hasse und sie soviel Schmerz über uns brachten tun sie mir Leid. Sie ähneln uns so sehr...sie sind wie wir." aber es interessiert irgendwie keinen. Die Frage steigt in einem auf, wie man sich so einem uninspirierten Gedöhns (mit absurd deplatziert-wirkender Moralvermittlung) nur knappe 80 Min. widmen konnte? Als ob Dieter Bohlen aus einem Bibelvers ein Lied komponiert hätte und damit auch noch etwas tiefgründiges aussagen möchte...fuuuurrrrchhhhttbbaaar! Und laaaaaannnngggweeeiilig oben drauf.

Zur Verfilmung "Invasion of the Body Snatchers" von Don Siegel aus dem Jahre 1956:

Muss noch recherchiert werden. ^^

Zur Verfilmung "Invasion of the Body Snatchers" von Philip Kaufman aus dem Jahre 1978:

Ich kannte diese Verfilmung bereits aus der Kindheit und muss auch sagen, dass mich so einige Szenen die Jahre nachher teilweise verfolgten. :D Also eine Verfilmung DEFINITIV nicht für jüngere Zuschauer, da es wohl die grusligste und ekligste Verfilmung von allen darstellt. Leider aber übt der Film heute keine Faszination mehr auf mich aus, er scheint leicht betagt und im Handlungsablauf recht langatmig zu sein. Das schlimmste ist aber, dass die tiefere Bedeutung der Geschichte nicht zu existieren scheint (bzw. womöglich eigener Interpretation unterliegt), es aber der Kontext einem schwer macht einen nachvollziehbaren ideologischen Sinn hinter dem ganzen Horror zu sehen. Diese Verfilmung besitzt als einziger kein Happy End (wobei es bei der 93er Verfilmung eh nicht ganz deutlich ist) was einerseits verstörend, aber auch interessant erscheint. Großer Pluspunkt erhält der Film durch die Darsteller: u. a. Donald Sutherland, Jeff Goldblum und Leonard Nimoy (der mit Hilfe seiner ambivalenten Figur für Überraschung sorgt). Ein guter Horrorklassiker, bei dem aber die Kernaussage verloren geht bzw. nicht eindeutig wird.

Zur Verfilmung "The Invasion" von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahre 2007:

Die wohl emotionalste Verfilmung und genau darum dreht sich alles..."Emotion", "Menschlichkeit", die Angst vor der Emotionslosigkeit, die Angst vor dem Fremden....der Horror davor, dass uns Nahestehende urplötzlich verändert vorkommen und jemand anders zu sein scheinen. Hier geht es dabei primär nicht , wie die anderen Verfilmungen darstellen, um außerirdische Organismen die uns ersetzen wollen (ko(s)mische Pflanzenkokone, Klone...) sondern wie (ich nehme an) ursprünglich vorgesehen eine Veränderung bzw. eine Veränderung des Wesens eines Menschen von innen heraus und einen wie eine Krankheit befällt von eben aus einer fremden Welt stammenden Bioorganismen. Die veränderte Ansicht, sich von bösen Aliens zu distanzieren, macht das Szenario auch realistisch greifbarer durch den Vergleich mit Viren, Viren die uns tagtäglich begegnen, als durch irgendwelche Menschenklongewächse die aus Blumen sprießen und die "Originalmenschen" vernichten.
Der nächste Punkt ist die Mutter-Kind-Beziehung (Nicole Kidman und Jackson Bond) die den Film darüberhinaus noch einmal mehr Spannung und Menschlichkeit verleihen, denn was beschützen wir mehr als unsere eigene Identität als das Leben unsere Nachkommen für die man bereit ist ALLES zu tun. Diese Beziehung ist der Spannungsgeber im Hauptteil der Zeit in dem der Film abläuft, aber wird am Schluss zum Denkanstoß für den Zuschauer zusammen mit der eigentliche Schlussszene in der Daniel Craig Zeitung liest und über Kriege spricht und der Dr. der zum Reporter sagt als er fragt ob die Infektionen zurückgehen: "Lesen Sie die Zeitung...die Welt ist wieder menschlich geworden." Hier wird deutlich, dass Emotionen etwas esentielles der Menschlickeit/Menschheit darstellt: eine Mutter liebt ihr Kind, sie würde es nie opfern, auch wenn die Welt dadurch besser werden würde, aber auch ein Problem darstellt wenn negative Emotionen (in Form von Kriegen) ausgedrückt werden. Hier tun sich eine Menge Ansätze auf: wäre ich bereit mein Kind zu opfern zum Wohle der (in Zukunft emotionslosen) Menschheit? Könnte ich in so einer Gesellschaft in der keine Liebe, kein Hass existiert leben? (Stichwort: Isch es dann ned a bissi langweilig? :D) Und wäre ich noch der selbe wenn so eine fremde Gesinnung/Lebensart von meinem Körper Besitz ergreift? In allen Verfilmungen wird von "Sie kommen wenn du schläfst" geredet..würde ich ewig schlafen oder wäre ich einfach tot? Bei Daniel Craig wird (wie im Übrigen auch bei Leonard Nimoy's Rolle von 78 ) die Ambivalenz deutlich. War es bei Leonard Nimoy seine Gesinnung die sich verändert hat, aber nicht sein Wesen ist es hier umgekehrt...Daniel Craig ändert sein Wesen, er wird emotionslos da er kurzzeitig infiziert wurde, allerdings äußert er sich in beiden Stadien kritisch gegenüber den Weltkriegen, worauf hin Nicole Kidman ihn sorgenvoll anstarrt. Hier erkennt sie, wie der Zuschauer, dass sich EmoMensch und NichtEmoMensch eigentlich gar nicht großartig unterscheiden und zweifelt natürlich an allem was gewesen ist, "was wäre wenn...", "wäre es doch nicht besser gewesen, dass...", was natürlich Daniel Craig nicht kümmert, da alle Ex-Infizierten ihre Phase in dem sie "fremd" waren wie einen komatösen Zustand erlebt und nun vergessen haben. Auch wenn der Film fast schon zu offensichtlich mit diesen Ansätzen spielt (Holzhammer und so), fand ich sie dennoch nicht deplatziert und bieten genau das, was 1978 irgendwie fehlte. Dieser Film wartet zwar mit einem "Happy End" auf, allerdings mit einem flauen Gefühl und eben genau diesen Ansätzen. Es ist ein Happy End, aber nicht wie eines das sich einem auf den ersten Blick komplett erschließt. ;)
Darüber hinaus...Jackson Bond als "Oli" ( :D ) ist einfach allerliebst,

Nicole Kidman spielt souverän wie immer, nur Daniel Craig kauf ich seine Rolle nicht so ganz ab, er erzählt Dinge von der er selbst wohl keine Ahnung zu haben scheint, was auch irgendwie in die Rolle mit einfließt. Mit Oliver Hirschbiegel wurde ein fähiger Regisseur gefunden ("Das Experiment" zählt zu einer meiner Lieblingsfilme). Somit kann ich die diversen Kritiken überhaupt nicht nachvollziehen und lass ich bis auf weiteres nun auch unkommentiert stehen.

edit: HILFE...ich hatte eigentlich gar nicht vor soviel dazu zu schreiben, vor allem nicht heute um diese Uhrzeit. :lol: Darum möchte ich mich für etwaiges WirrWarr in der Ausdrucksweise oder Rechtschreibfehler entschuldigen. ^ ^ Aber ich wollte mal klarstellen dass Remakes keinesfalls pauschal als schlecht abzutun sind oder so-called Critics immer so ernst zu nehmen sind, es ist nun mal alles eine reine Geschmacksfrage. Ich habe 3 Verfilmungen gesehen und mir gefällt davon die aktuellste am besten, aber das Original nehm ich mir auch bald vor. ;)
Vive et alios sine vivere!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Prometheus« (18. August 2009, 05:39)

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Jimbo

Keeper Of The Eleven Keys

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6

Dienstag, 18. August 2009, 23:40

Iche VEREHRE Ihre solchigen Texte, werter Herr Prom.E.Theus !

Vor allem die kleinen Vergleiche sind wirklich interessant... zumal ich ja nur die "aktuelle" Verfilmung kenne.

Das Original... wenn Du es bis Sept. besorgen kannst, wäre das doch was für ne nette (Kritiker.)Runde... :cool3:
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Prometheus

Dr. Hasenbein

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Mittwoch, 19. August 2009, 00:37

Zitat von »Jimbo«



Das Original... wenn Du es bis Sept. besorgen kannst, wäre das doch was für ne nette (Kritiker.)Runde... :cool3:


Ich schau mal was ich machen kann. Den 78er hab ich für 1,- (Neu + 3,- Versand) bei amazon gekauft, weil ich den unbedingt nochmal ansehen wollte bevor ich mir "The Invasion" anschaue, den ich mir eigentlich auch spottbillig gekauft habe. Die 93er Verfilmung hab ich mir lediglich als Aufzeichnung angesehen. Die 56er Verfilmung kostet teilweise noch an die 10,- Euro...schaun wer ma wie man so schön sagt. ;) Ich werde natürlich noch nach weiteren Freakfilmen recherchieren, man könnte sich ja u.a. nochmals "Troll 2" zu Gemüte führen. :lol:
Achja, Danke für Ihr Lob verehrter Kollege J. I. M. B. O. :D , aber manchmal muss ich auch etwas längeres loswerden. :) (in dem Fall keine Notdurft...obwohl, vergleichbare Erleichterung bringt das auch mit sich ^^ )
Vive et alios sine vivere!

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