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Gordo

Administrator

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Wohnort: Aus den Tiefen von Moria

1

Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:19

50. Nordische Filmtage Lübeck

www.luebeck.de/filmtage

In einigen Tagen starten wieder die Nordischen Filmtage Lübeck. Heute um 10 Uhr hat der Kartenvorverkauf angefangen (Cinestar und Internet). Die Seite ist im Moment deswegen etwas überlaufen und seeeehr langsam. Ich werd euch demnächst hier einige der Filme kurz vorstellen, Tipps abgeben und soweit wie möglich auch Bild- und/oder Videomaterial bereitstellen.

Eingie Must-Sees (außerhalb des Kinder- und Jugendfilm-Programms) kann ich euch jetzt schon verraten. Zum einen Ping-pongkingen (Der Tischtennis-König) und Låt den rätte komma in (So finster die Nacht / Let the Right One In) der bereits auf dem Fantasy Filmfest lief. Zu beiden Flmen demnächst hier mehr.

Hier das Kinder- und Jugendfilm-Programm:

Fighter | Fightgirl Ayse | Fighter
Dänemark 2007, 97 Min., englische Untertitel
Regie: Natasha Arthy
Karlas kabale | Karlas Welt | Karla's World
Dänemark 2007, 92 Min., deutscher Kommentar
Regie: Charlotte Sachs Bostrup
Frode og alle de andre rødder | Frode und seine Bande | Frode and All the Other Rascals
Dänemark 2008, 75 Min., deutscher Kommentar
Regie: Niels Chr. "Bubber" Meyer
Kuhu pogenevad hinged | Wo die Seelen sich treffen | Where Souls Go
Estland 2007, 87 Min., englische Untertitel
Regie: Rainer Sarnet
Joulutarina | Weihnachtsgeschichte | Christmas Story
Finnland 2007, 80 Min., deutscher Kommentar
Regie: Juha Wuolijoki
Myrsky | Sturmherz | Stormheart
Finnland 2008, 100 Min., deutscher Kommentar
Regie: Kaisa Rastimo
Risto Räppääjä | Ricky Rapper | Ricky Rapper
Finnland 2008, 78 Min., deutscher Kommentar
Regie: Mari Rantasila
Duggholufólkid | Spuk im Eis | No Network
Island 2007, 82 Min., deutscher Kommentar
Regie: Ari Krístínsson
Titanics ti liv | Das zehnte Leben der Titanic | The Ten Lives of Titanic the Cat
Norwegen 2007, 74 Min., deutscher Kommentar
Regie: Grethe Bøe-Wall
SOS Svartskjær | SOS – Ein spannender Sommer | SOS Summer of Suspense
Norwegen 2008, 87 Min., deutscher Kommentar
Regie: Arne Lindtner Næss
Switch | Switch | Switch
Norwegen 2007, 89 Min., englische Untertitel
Regie: Ole Martin Hafsmo
Ett öga rött | Das Kamel ohne Höcker | One Eye Red
Schweden 2007, 91 Min., englische Untertitel
Regie: Daniel Wallentin
Tomtar och Troll | Gnome und Trolle – Die geheime Kammer | Gnomes and Trolls – The Secret Chamber
Schweden 2008, 75 Min., deutscher Kommentar
Regie: Robert Rhodin
Hoppet | Hoppet | Leaps & Bounds
Schweden 2007, 86 Min., dt. Fassung mit Einführung
Regie: Petter Næss
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Octo

Torwächter

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2

Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:31

Ah, ein Lebenszeichen "Aus den Tiefen von Moria"! 8o

Man darf gespannt sein... ;)
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Haley

Administrator

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3

Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:45

Scheinen ja mehrere interessante Filme dabei zu sein.
Ist aber wie immer die Frage, ob bzw. wann diese der Allgemeinheit per Kino, TV oder DVD zugänglich gemacht werden.

Hoppet jedenfalls ist bereits am 9. Oktober dieses Jahres als DVD erschienen.

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Gordo

Administrator

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4

Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:58

Jo, das ist er. Und der Film ist auch sehr gut. Nur leider ist die DVD nur in deutsch. Musste man sich also wieder selbst was basteln, damit man ihn deutsch+schwedisch samt UT auf einer DVD hat. *ts ts ts* Wo doch das mit dem Erlernern der schwedischen Sprache und Aufwachsen mit 2 Sprachen eins der Hauptthemen des Films ist...

Ich werde bei den jeweiligen Film-Threads auch dazu schreiben wo/wann er auf DVD erscheint und ob Untertitel dabei sind (soweit ich Informationen dazu finde).
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Cole

Wily Werewolf

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5

Montag, 27. Oktober 2008, 23:53

Ich werde definitiv nicht hochfahren. Guck dir deshalb mal bitte "Ricky Rapper" an und sag was dazu. Den Rest kenn ich schon.
Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens. Und: Denken hilft.

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Gordo

Administrator

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6

Dienstag, 28. Oktober 2008, 08:29

Jo, mal schaun. Eigentlich hatte ich Ping Pong Kingen auf den Termin verschoben, muss ich mir den dann doch Freitag abgucken...

Aber wehe das wird sowas wie Bølle Bob. :lol:
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Cole

Wily Werewolf

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7

Montag, 3. November 2008, 00:07

Kann nicht so stark gewesen sein, wenn die Kinderjury dem Robbenbonus verfällt und die Erwachsenenjury einen Erwachsenenfilm wählt. Ich hab die Lübecker noch nie verstanden.
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Gordo

Administrator

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8

Donnerstag, 6. November 2008, 22:24

Cole hat es ja bereits erwähnt, wieder sehr vorhersehbare Entscheidungen. Den Kindern sinnt es nach Spannung, Humor und Tieren, den Erwachsenen mehr nach Migration und Problemen. Aber zumindest mit den lobenden Erwähnungen zeigen sie ihren Sinn für Humor. ;)


SOS – Ein spannender Sommer / SOS Svartskjær / SOS Summer of Suspense (Norwegen)
gewinnt den Preis der Kinderjury, eine lobende Erwähnung sprechen sie aus für

Spuk im Eis / Duggholufólkid / No Network (Island)
Beide haben sich laut der Jury ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Hier ihre ausführliche Begründung:

Diese Nordischen Filmtage sind für uns etwas ganz Besonderes, denn wir durften uns als Kinderjury neun Filme angucken und dem besten Film ein Preis verleihen, der mit 5000 Euro dotiert ist. Die letzten Tage waren daher sehr aufregend und spannend, aber auch ein bisschen anstrengend. Die Filme waren sehr abwechslungsreich. Es gab traurige, lustige, spannende und manchmal sogar gruselige Szenen. Die Entscheidung fiel uns schwer. Wir haben lange zusammen gesessen und viel diskutiert. Schließlich hatten wir zwei Favoriten, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Deshalb möchten wir einen Film lobend erwähnen. „Spuk im Eis“ von Ari Krístínsson hat uns durch spannende und auch gruselige Szenen beeindruckt, besonders die aufregenden Situationen mit dem Geist, der sich am Ende als gar nicht so böse herausstellte. Der Preis geht jedoch an einen Film, indem die junge Hauptdarstellerin Noora, unterstützt von ihrem besten Freund Ludvik und ihrem kleinen Bruder Morten, für ein Seehundbaby und gegen eine Schmugglerbande kämpft. Dieser Film gefiel uns besonders gut, da die drei Kinder sich gegenseitig geholfen und unterstützt haben und somit das Seehundbaby retten und die Schmugglerbande fangen konnten. Sieger ist der Film „SOS – Ein spannender Sommer“ von Arne Lindtner Næss.


Die Erwachjsenenjury vergibt ihren Preis an:

Fightgirl Ayse / Fighter / Fighter (Dänemark)
Jurybegründung: Die Jury vergibt den Kinder- und Jugendfilmpreis der Nordischen Filminstitute an den dänischen Spielfilm „Fightgirl Ayse“ von Natasha Arthy. „Fightgirl Ayse“ erzählt in beeindruckenden Bildern und mit großer emotionaler Wucht von den Schwierigkeiten einer jungen türkischen Frau im heutigen Dänemark. Natasha Arthy und ihre großartigen Schauspieler, allen voran Semra Turan, schaffen es, die Zerrissenheit Ayses und ihren Kampf um Selbstbestimmung nicht nur sichtbar, sondern fühlbar zu machen. Die Mischung aus Kung-Fu-Film und Sozialdrama in Dogma-Anmutung ist außergewöhnlich: Die unterschiedlichen Filmstile greifen auf beeindruckende Weise ineinander und entwickeln einen visuellen und erzählerisch mitreißenden Sog, der den Zuschauer in jeder Minute in seinen Bann schlägt. Die emotionale Kraft steht dabei der Virtuosität der Kampfszenen in Nichts nach.

eine Lobende Erwähnung an:

Frode und seine Bande / Frode og alle de andre rødder / Frode and All the Other Rascals (Dänemark)
Jurybegründung: Eine zweite lobende Erwähnung erhält „Frode und seine Bande“ von Niels Chr. „Bubber“ Meyer. Konsequent aus Kindersicht erzählt die Komödie Alltagsepisoden aus dem Leben des sechsjährigen Frode und seiner Freunde Stinne und Læris. Gleich zu Beginn wirft der Film die Gesetze der Realität über Bord, ist durchgängig schnell und lustig in Szene gesetzt – in bester skandinavischer Erzähltradition: Man bekommt wieder Lust, Kind zu sein, so wie der Film es selbst von seinen erwachsenen Figuren fordert.

und eine weitere Lobende Erwähnung an:

Das Kamel ohne Höcker / Ett öga rött / One Eye Red (Schweden)
Jurybegründung: Die Jury spricht eine Lobende Erwähnung für den Debütfilm „Das Kamel ohne Höcker“ von Daniel Wallentin aus. Am Beispiel einer marokkanischen Familie, die in Schweden lebt, behandelt dieser Film das Thema Migration. Der Versuch, Integration und Selbstfindung in Form einer ungewöhnlich bunten Komödie zu erzählen, öffnet den Blick für die Welt des elfjährigen Halim auf überraschend humorvolle Weise. Damit regt „Das Kamel ohne Höcker“ auf vielfältige Weise zu Interpretation und Diskussion an.


Der kirchliche Filmpreis :fragezeichen2: geht übrigens an:

Der Tischtennis-König / Ping-pongkingen / The King of Ping Pong (Schweden)
Jurybegründung: Der erste abendfüllende Spielfilm des schwedischen, 1974 geborenen Regisseurs Jens Jonsson beschäftigt sich auf ebenso formal wie inhaltlich überzeugende Weise mit dem „Überlebenskampf“ eines durch sein Anderssein außerhalb der Gruppe stehenden, im Tischtennis über sich hinauswachsenden Jungen in der Pubertät. Dem Regisseur gelingt es, die psychischen Bedingungen einer belasteten Familie in der Kameraführung, der Komposition und insbesondere den Farben darstellend zu reflektieren. Die Entwicklung Rilles ist beeindruckend in ihrer Authentizität, zu der die Charakterisierung aller Nebenfiguren entscheidend beiträgt.

Den musste ich leider ausfallen lassen. :heul2:
Album(s) of the Moment: Libera in Concert, Corvus Corax, Cultus Ferox, Jesse McCartney - Right where you want me
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